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6 Ex-Spieler des BVB, an die sich nicht mal Fans erinnern können

Kenn ich den?

Spieler kommen und gehen. Spielernamen bleiben im Gedächtnis oder eben nicht. So wie bei den Spielern dieser Liste, die alle für eine gewisse Zeit beim BVB gespielt, doch nie wirklich den Durchbruch in Dortmund geschafft haben.

Mit großen Erwartungen wurden sie damals verpflichtet oder aus der Jugendabteilung in die Profimannschaft geholt, konnten aber kaum überzeugen und waren teilweise wieder weg, ehe manche sich den Namen richtig merken konnte.

Hier die 6 Ex-Spieler des BVB, an die sich nicht mal Fans erinnern können:

Platz 6 – Martin Amedick

(Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)

Dass Martin Amedick ein deutscher Fußballer war, der seine erfolgreichste Zeit beim 1.FC Kaiserslautern hatte, haben bestimmt noch so einige Fans auf dem Schirm.

Dass Amedick auch für zwei Jahre bei Borussia Dortmund gespielt hat, jedoch die wenigsten. Im Sommer 2006 wechselte der Innenverteidiger von Eintracht Braunschweig zum BVB und stand unter dem damaligen Trainer Bert van Marwijk sogar regelmäßig in der Startaufstellung.

Doch für ein langfristiges Engagement reichte es am Ende nicht: Nach zwei Jahren und 38 Pflichtspielen wurde Amedick an Kaiserslautern abgegeben und verschwand somit auch aus den Köpfen der BVB-Fans.

Platz 5 – Lee Young-pyo

(Photo credit should read CARL DE SOUZA/AFP/Getty Images)

Lee Young-pyos Stern ging auf bei der WM, die in Japan und seinem Heimatland Südkorea stattfand und bei der er mit der koreanischen Mannschaft sensationell bis ins Halbfinale kam, wo sie sich knapp mit 0:1 gegen Deutschland geschlagen geben musste.

Aufgrund seiner starken Leistungen verpflichtete der PSV Eindhoven den schnellen Linksverteidiger und hatte schon bald große Freude an ihm. Mit ihm in seiner Abwehr gewann der PSV 2005 die nationale Meisterschaft und spielte sich bis ins Halbfinale der Champions League.

Im Sommer 2005 wechselte er daraufhin zu Tottenham Hotspurs in die Premier League, wusste auch dort zu überzeugen und wurde 2008 schließlich als Ersatz für den verletzten Dede nach Dortmund geholt.

In Deutschland kamen seine Fähigkeiten allerdings nie so zur Geltung wie bei seinen vorherigen Stationen, sodass er den BVB nach nur einer Saison wieder verließ und Europa nach sechs Jahren den Rücken zukehrte. Er wechselte nach Saudi-Arabien und beendete 2014 im Alter von 37 Jahren seine Karriere bei den Vancouver Whitecaps.

Platz 4 – Sahr Senesie

(Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Im Jahr 2000 wechselte Sahr Senesie mit 15 Jahren in die Jugendabteilung von Borussia Dortmund, durchlief sämtliche Nachwuchsmannschaften und galt als großes Sturmtalent.

Der in Sierra Leone geborene Senesie durchlief ab der U17 zudem sämtliche Jugendnationalmannschaften und stand mit 17 Jahren bereits das erste Mal im Profikader der Borussia.

Dann jedoch stagnierte seine Entwicklung beim BVB, er wurde zuerst an Grashopper Zürich und danach an die TSG Hoffenheim ausgeliehen um 2008 schließlich an den Regionalligisten Eintracht Trier abgegebenzu werden. Bis zu seinem Karriereende 2015 spielte Senesie noch für drei verschiedene Vereine, die entweder in der 3. Liga oder Regionalliga zu Hause waren- die große Karriere blieb bei dem damaligen Youngster jedoch aus.

Nice to know: Senesie ist der Halbbruder von Nationalspieler und AS Rom-Legionär Antonio Rüdiger und übernahm nach seiner aktiven Laufbahn des Management.

Platz 3 – Philipp Laux

(Photo credit should read THOMAS KIENZLE/AFP/Getty Images)

1993 wechselte der damals 20-Jährige Philipp Laux zu Borussia Dortmund, blieb allerdings nur eine Saison und bestritt kein einziges Pflichtspiel für die Schwarz-Gelben.

Er wechselte zum Regionalligisten SSV Ulm 1846 und erlebte dort die erfolgreichste Zeit seiner Karriere: Denn schnell wurde er zum unangefochtenen Stammtorwart der Ulmer, stieg 1998 in die 2. Bundesliga und nur ein Jahr später sensationell in die 1. Bundesliga auf.

Als Mannschaftskapitän war er absoluter Führungsspieler im Verein und verpasste in sechs Jahren für den SSV Ulm nur ein einziges Pflichtspiel(!). Doch auch Laux konnte 2000 den direkten Wiederabstieg nicht verhindern und wechselte daraufhin zurück zum BVB.

Insgeheim muss sich Laux Chancen auf die Position des Stammtorwarts gemacht haben, doch an seinem Konkurrent Jens Lehmann kam er nicht vorbei und bestritt bis 2002 nur acht Spiele.

Mittlerweile ist Laux als Sportpsychologe beim VFB Stuttgart tätig.

Platz 2 – Jovan Kirovski

(Photo by Victor Decolongon/Getty Images)

Als junges Talent kam der US-Amerikaner Jovan Kirovski 1992 in die Nachwuchsabteilung von Manchester United und galt mit 16 Jahren als größtes Talent des nordamerikanischen Fußballs.

Bei United kam Kirovski allerdings hauptsächlich in der Reservemannschaft zum Einsatz und wechselte 1996 zum BVB. Bis 2000 stand der Stürmer beim BVB unter Vertrag, lief allerdings in nur 29 Spielen für die Schwarz-Gelben auf und erzielte lediglich zwei Treffer.

Nach weiteren erfolglosen Engagements in Europa, zog es Kirovski 2004 zurück in die Heimat, wo er unter anderem für L.A. Galaxy aus Kalifornien spielte, bei denen er 2012 seine Karriere beendete.

Mit seinem großen Talent hätte Kirovski in seiner Laufbahn sicherlich mehr erreichen können, doch immerhin darf er sich nach dem Finalsieg von Borussia Dortmund gegen Juventus Turin seit 1997 offiziell Champions-League-Sieger nennen.

Platz 1 – Patrik Berger

(Photo by Gary M.Prior/Getty Images)

Die Karriere von Patrik Berger kam erst so richtig ins Rollen als er 1996 Borussia Dortmund verließ und nach England wechselte. Aber der Reihe nach: Der Tscheche Berger machte mit starken Leistungen bei Slavia Prag auf sich aufmerksam und wurde vom damaligen BVB-Trainer Ottmar Hitzfeld nach Dortmund geholt.

Mit Dortmund konnte Berger 1995/1996 als Stammspieler die Deutsche Meisterschaft gewinnen, verließ den Verein aber nach nur einer Saison wieder und schloss sich dem FC Liverpool an.

In England wurde er zum absoluten Starspieler, konnte mit den Reds unter anderem den UEFA-Cup gewinnen und bestritt knapp 150 Spiele für Liverpool. Dass er eine nicht noch erfolgreichere Karriere hinlegte, lag an seiner hohen Verletzungsanfälligkeit, die ihn 2009 dazu zwang seine Karriere zu beenden.

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