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Horror-Nachricht für alle Fans: 2020 kein Spiel mehr mit Zuschauern?

Die Corona-Krise hat die Sportwelt weiter fest im Griff, weltweit sind alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt oder verschoben. In der Bundesliga wollen die Verantwortlichen in zwei Wochen erneut zusammen kommen und entscheiden, wie es weitergehen kann. BVB-Boss Hans Joachim Watzke hält es sogar für möglich, dass in diesem Jahr kein Spiel mehr vor Zuschauern ausgetragen werden kann.

2020 nur noch Geisterspiele?

Im Interview mit der Zeitschrift 11 Freunde sagte Watzke: „Ich wäre schon sehr glücklich, wenn wir im Jahr 2020 noch Spiele mit Zuschauern sehen.“

Und weiter: „Dennoch müssen wir die Saison beenden, ansonsten wird’s finanziell für zu viele Vereine so dramatisch, dass sich Dinge im Fußball verändern werden, an die man jetzt nicht einmal denken mag.“

Um seinen eigenen Verein macht sich der BVB-Boss aktuell jedoch weniger Sorgen: „Einige Monate würden wir aus­kommen, wenn in den nächsten Monaten nicht ein Cent dem BVB-Konto gut­ge­schrieben werden würde.“

Eine finanzielle Hilfe für andere Klubs hält er jedoch für gefährlich: „Solidarfonds klingt ja erst mal gut, aber man müsste sich ansehen, wie ein solcher Fonds dann aufgebaut wäre. Das darf natürlich nicht dazu führen, dass Klubs, die in den vergangenen Jahren sportlich und ökonomisch viele Fehler gemacht haben, am Ende davon profitieren.“

Auch auf die Frage, ob seine Spieler nun auf Gehalt verzichten sollten gab Watzke eine klare Antwort:“Oberstes Ziel aller Betei­ligten muss sein, rechts­gül­tige Ver­träge ein­zu­halten. Ich bin aber auch sicher, dass viele Spieler wissen, wer die Leute sind, die dafür sorgen, dass sie den Job so aus­üben, wie sie ihn eben aus­üben. Die Kame­ra­männer, die fürs Klub-TV spät­nachts die Videos schneiden oder der Pförtner, der auf­passt, dass am Trai­nings­ge­lände nichts pas­siert. Da wird man zusam­men­rü­cken.“

Die Spieler selbst sieht Watzke nicht als Corona-Risikogruppe: „Die Wahr­schein­lich­keit, dass ein Profi sta­tionär behan­delt werden muss oder Schlim­meres pas­siert, ist sehr gering, wenn auch nicht aus­ge­schlossen. Pro­fi­fuß­baller gehören qua Alter nicht zur Risi­ko­gruppe, zudem werden sie fast rund um die Uhr von meh­reren Ärzten gecheckt und begleitet. Wir haben eigene Köche, Gesund­heits- und Ernäh­rungs­be­rater.“

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