FC Bayern: Muss das Pokalspiel gegen RB verschoben werden?

Daniel

08. Feb. 2026

Der DFB-Pokal-Kracher zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig steht unter einem dicken Fragezeichen: Ein angekündigter Warnstreik im Münchner Nahverkehr droht die An- und Abreise zur Allianz Arena lahmzulegen – und damit sogar das Viertelfinale zu kippen.


Planmäßig soll der Rekordmeister am Mittwochabend um 20.45 Uhr RB Leipzig empfangen. Doch statt sportlicher Spannung beherrscht plötzlich die Infrastruktur die Schlagzeilen: Busse, Trambahnen und vor allem die U-Bahn könnten komplett ausfallen.

Bayerns Vorstandschef Jan-Christian Dreesen spricht offen von einer „Sondersituation“. Nach dem 5:1 gegen Hoffenheim macht er klar: Die Anfahrt, vor allem aber die Abreise von bis zu 75.000 Fans sei kaum zu organisieren, wenn der öffentliche Nahverkehr stillsteht.

Eine Verschiebung des Spiels? Nicht ausgeschlossen. Dreesen betont, dass die Verantwortlichen mit Stadt, Polizei und der Münchner Verkehrsgesellschaft weiter beraten. Eine Entscheidung soll kurzfristig fallen.

Brisant: Rund 30.000 Zuschauer reisen laut Klub normalerweise mit U- und S-Bahn zur Allianz Arena. Ersatzlösungen wie zusätzliche Busse gelten bei dieser Größenordnung als kaum realistisch.

Der DFB hält bisher am Termin fest. Auch die TV-Übertragung bei ARD und Sky ist fest eingeplant, was eine Verlegung zusätzlich kompliziert macht. Ein Nachholtermin müsste irgendwo zwischen Bundesliga-Spieltagen und internationalen Aufgaben gefunden werden – leichter gesagt als getan.

Sportlich wäre das Duell ohnehin ein Highlight. Bayern und Leipzig zählen zu den formstärksten Teams des Landes, das Viertelfinale verspricht Hochspannung. Und dann entscheidet womöglich ein Streik über alles?

Für Fans bleibt vorerst nur Abwarten. Klar ist: Spätestens am Montag muss Klarheit her, ob der Pokal-Knaller wie geplant steigt oder ob ganz Deutschland umdisponieren muss.