Champions League: BVB unter Druck, Leverkusen im Hexenkessel

Daniel

16. Feb. 2026

Die Champions League startet in die Runde der letzten 32 – und schon die Hinspiele versprechen Nervenkitzel pur. Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen stehen vor kniffligen Aufgaben, während Europas Schwergewichte auswärts zittern.


Am Dienstag und Mittwoch (17. und 18. Februar) geht die Königsklasse in die heiße Phase. Die Hinspiele im Sechzehntelfinale setzen sofort Duftmarken – und sie zeigen: Die alte Hackordnung in Europa wackelt gewaltig.

Borussia Dortmund empfängt am Dienstagabend Atalanta Bergamo im Signal Iduna Park. Auf dem Papier geht der BVB als Favorit ins Duell, doch die jüngste Formkurve sorgt für Stirnrunzeln. Zuhause muss die Mannschaft von Beginn an Druck entfachen, denn ein zähes Abtasten könnte gegen die taktisch disziplinierten Italiener schnell nach hinten losgehen.

Ein Selbstläufer wird das nicht. Atalanta reist mit breiter Brust an und lauert auf genau die Momente, in denen Dortmunds Restverteidigung wackelt. Gerade in K.o.-Spielen entscheiden Nuancen: ein verlorener Zweikampf, ein missratener Aufbaupass – und plötzlich kippt ein ganzes Duell. Wer behält die Nerven, wenn das Stadion bebt?

Parallel dazu schaut Bayer 04 Leverkusen gespannt nach Piräus. Am Mittwoch (18. Februar) gastiert die Werkself bei Olympiakos – und weiß genau, was sie erwartet. Ein hitziges Publikum, frühes Pressing, viele lange Bälle in die Tiefe.

Für Leverkusen wird es darum gehen, die Emotionen aus dem Spiel zu nehmen. Gelingt es, das Tempo zu kontrollieren und die eigenen Umschaltmomente sauber auszuspielen, kann sich das Team ein wertvolles Polster für das Rückspiel am 24. Februar erarbeiten. Doch Olympiakos verkauft sich zuhause traditionell teuer.

Auch die weiteren Paarungen versprechen Hochspannung. Juventus tritt bei Galatasaray im Hexenkessel von Istanbul an, Paris Saint-Germain reist nach Monaco. Real Madrid muss zunächst nach Lissabon zu Benfica, Inter Mailand bekommt es mit Bodo/Glimt zu tun. Allesamt Spiele, in denen Favoritenstatus wenig zählt.

Denn eines ist klar: In dieser Phase geht es nicht um Spektakel, sondern um Kontrolle. Eine einzige schlampige Umschaltszene kann 180 Minuten Arbeit zerstören. Wer sich jetzt einen Vorteil verschafft, reist mit breiter Brust ins Rückspiel – wer patzt, rennt in zwei Wochen einem Rückstand hinterher.