Felix Nmecha spielt sich beim BVB immer stärker ins Rampenlicht – und genau das ruft die Schwergewichte aus England auf den Plan. Zwei Top-Klubs sollen den Dortmunder Mittelfeldmotor ganz genau beobachten.
Es ist eine Entwicklung, die in Dortmund mit Freude – und einer Portion Nervosität – verfolgt wird. Felix Nmecha hat sich in dieser Saison zu einem zentralen Faktor im BVB-Mittelfeld entwickelt, überzeugt mit Dynamik, Präsenz und immer besserem Timing. Klar, dass das nicht unbemerkt bleibt.
Laut Sport Bild haben gleich zwei Premier-League-Klubs den 25-Jährigen auf dem Zettel. Manchester United und Tottenham Hotspur sollen im Sommer einen Vorstoß planen. Beide suchen Verstärkung im Zentrum, beide schätzen Nmechas Profil. Zufall? Wohl kaum.
Denn der Nationalspieler bringt genau das mit, was auf der Insel gefragt ist: Tempo, Physis, Technik. Dazu kommt seine Vergangenheit. Nmecha wurde bei Manchester City ausgebildet, wuchs in England auf und kennt die Liga bestens.
Eine Rückkehr? Der Mittelfeldmann lässt das bewusst offen. Vor dem Champions-League-Spiel in London wich er Fragen zur Premier League charmant aus. Fokus auf den BVB, Fokus auf den Moment. Aber wer hört da zwischen den Zeilen nicht ein kleines „Vielleicht“?
Vertraglich sitzt Dortmund eigentlich am längeren Hebel. Nmecha ist bis 2028 gebunden, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. Intern plant der Klub langfristig mit ihm, laut Berichten gibt es lose Überlegungen zu einer vorzeitigen Verlängerung.
Und doch weiß man beim BVB, wie schnell sich Dinge ändern können. Ein unmoralisches Angebot aus England? Dann würde auch in Dortmund gerechnet werden. Genau deshalb denken die Verantwortlichen bereits weiter.
So soll im Sommer ein neuer Sechser kommen, um Nmecha zu entlasten und ihm mehr Freiheiten zu geben. Trainer Niko Kovac setzt voll auf den Rechtsfuß, der bereits auf 28 Pflichtspiele in dieser Saison kommt.
Bleibt also die große Frage: Hält der BVB stand – oder zieht die Premier League am Ende doch stärker?