Bundesliga: Alle Winter-Transfers in der Übersicht!

Daniel

08. Jan. 2026

Das Wintertransferfenster ist offen – und die Bundesliga-Clubs bringen sich in Stellung. Einige Vereine haben bereits neue Gesichter präsentiert, andere pokern noch. Wir zeigen euch, wer im Januar schon zugeschlagen hat und wo sich noch etwas anbahnen könnte.


Der Januar ist traditionell der Monat der Nachjustierungen. Verletzungen, Formkrisen oder schlicht neue Chancen auf dem Markt zwingen viele Bundesligisten zum Handeln. Stand jetzt haben noch nicht alle 18 Klubs einen Winter-Neuzugang verkündet – doch die ersten Deals setzen klare Zeichen.

Beim FC Bayern München fiel der erste Transfer eher leise aus. Mit Bara Sapoko Ndiaye kam ein junger Mittelfeldspieler per Leihe, ein klassischer Perspektiv-Deal. Keine Schlagzeile, aber ein Hinweis darauf, dass der Rekordmeister den Markt aufmerksam beobachtet.

Deutlich aktiver zeigte sich Eintracht Frankfurt. Gleich mehrere Talente und Kaderergänzungen wurden verpflichtet, darunter Keita Kosugi für die Defensive und der offensive Hoffnungsträger Ayoube Amaimouni-Echghouyab. Die Eintracht bleibt damit ihrer Linie treu: jung, entwicklungsfähig, mit möglichem Mehrwert.

Auch bei Bayer Leverkusen und dem VfL Wolfsburg ging es früh los. Leverkusen holte mit Issa Traore einen Abwehrspieler aus Mali, Wolfsburg verstärkte sich defensiv mit Cleiton von Flamengo. Transfers ohne großes Getöse – aber mit klarer sportlicher Idee.

Interessant wird es im Tabellenkeller. Klubs wie Mainz 05 oder der FC Augsburg haben bereits reagiert. Phillip Tietz wechselte von Augsburg nach Mainz und soll dort sofort helfen. Augsburg wiederum sucht weiter nach Stabilität – Erfahrung scheint hier das Stichwort zu sein.

Aufsteiger und Überraschungsteams agieren vorsichtig. Heidenheim setzte mit der Leihe von Hennes Behrens auf eine punktuelle Verstärkung, St. Pauli ergänzte den Kader mit Emil Gazdov im Tor und Tomoya Ando in der Abwehr. Keine Panik, sondern gezielte Korrekturen.

Und was ist mit Dortmund, Leipzig oder Freiburg? Noch Funkstille. Doch genau das macht den Januar so spannend. Kommt noch der große Name? Oder bleibt es bei Last-Minute-Lösungen? Die kommenden Wochen werden zeigen, wer mutig ist – und wer pokert.

Fest steht: Das Transferfenster ist noch lange nicht zu. Und Erfahrungsgemäß fällt die letzte Entscheidung oft erst kurz vor Schluss. Wir bleiben dran.