Der BVB startet mit personellen Veränderungen ins neue Jahr: Standardtrainer Alex Clapham ist nicht mehr Teil des Trainerteams von Niko Kovac. Der Engländer verkündete seinen Abschied selbst – noch bevor der Klub offiziell reagierte.
Der Jahreswechsel bringt bei Borussia Dortmund Bewegung hinter den Kulissen. Alex Clapham und der BVB gehen ab sofort getrennte Wege. Ungewöhnlich dabei: Der 36-Jährige machte sein Aus selbst öffentlich – per LinkedIn-Post, noch vor einer Mitteilung des Vereins.
Clapham schrieb dort, dass seine Zeit beim BVB mit dem Ende des Jahres 2025 zu Ende gegangen sei. 18 Monate voller Eindrücke, Erfahrungen und besonderer Momente vor der gelben Wand. Dankesworte an Kollegen, Spieler und Fans inklusive.
Pascal #Groß und Standardtrainer Alex #Clapham haben den #BVB verlassen. RUHR24 berichtet aus dem Trainingslager, wie der Verein auf den Positionen plant.https://t.co/DQ6roSuqZm
— Buzz09 (@buzz09app) January 2, 2026
Der Engländer war im Sommer 2024 von Nuri Sahin nach Dortmund geholt worden, zunächst als Techniktrainer. Unter dessen Nachfolger Niko Kovac rückten vor allem die Standardsituationen in seinen Aufgabenbereich.
Und genau dort geriet der BVB zuletzt immer wieder in die Kritik. Vor allem nach dem DFB-Pokal-Aus gegen Bayer Leverkusen Anfang Dezember, als zahlreiche Eckbälle ungenutzt blieben, wurde die Standardschwäche der Borussia offen diskutiert.
Kovac äußerte sich im Trainingslager im spanischen Marbella sachlich zur Trennung. Claphams Vertrag wäre ohnehin im Sommer ausgelaufen, beide Seiten hätten sich einvernehmlich entschieden, bereits jetzt getrennte Wege zu gehen.
🇪🇸 Der zweite Tag im Trainingslager in Marbella neigt sich langsam dem Ende entgegen – hier findet Ihr alles, was in den letzten Stunden passiert ist:
— Borussia Dortmund (@BVB) January 3, 2026
🏋️♀️ https://t.co/lycKRTVVfe
🎙️ https://t.co/zv8wSSeb4b
🎙️ https://t.co/d7btrWPDgC pic.twitter.com/pR6KPTBRfq
Nach übereinstimmenden Medienberichten plant der BVB keinen externen Ersatz. Die Aufgaben des Standardtrainers sollen intern aufgefangen werden – ein klares Zeichen dafür, dass Kovac seinem bestehenden Team vertraut.
Für Clapham endet damit ein kurzes, aber intensives Kapitel in Dortmund. Wohin sein Weg führt? Offen. Klar ist nur: Der nächste Umbruch beim BVB hat bereits begonnen.