Verletzung beim BVB: Nächster Abwehr-Spieler wackelt

Daniel

14. Feb. 2026

Borussia Dortmund feiert ein klares 4:0 gegen Mainz 05 – doch die gute Laune hält nur kurz. Schon wieder muss ein Abwehrspieler angeschlagen raus und plötzlich herrscht wieder Alarm beim BVB.


Schon beim Pausenpfiff gegen Mainz war klar: Das ist kein normaler Wechsel. Süle bleibt in der Kabine, Luca Reggiani kommt zu seinem Profi-Debüt. Nach Abpfiff humpelt der 30-Jährige sichtbar aus dem Stadion – kein gutes Zeichen.

Trainer Niko Kovač erklärt nach dem Spiel laut Bild, dass Süle bereits vor Anpfiff Probleme hatte und man „kein Risiko im Hinblick auf die Partie gegen Atalanta“ eingehen wollte. Heißt: Der Innenverteidiger spielte angeschlagen – Alternativen? Kaum vorhanden.

Denn Emre Can fehlt weiter mit Adduktorenproblemen, Nico Schlotterbeck sitzt gegen Mainz eine Gelbsperre ab. Immerhin: Schlotterbeck kehrt international zurück. Doch er ist klar links eingeplant – und wenn Süle rechts ausfällt, beginnt für Kovač wieder das große Puzzle-Spiel in der Dreierkette.

Besonders bitter: Süle hatte sich gerade erst von Rückenbeschwerden zurückgemeldet und wieder Spielrhythmus gesammelt. Jetzt droht der nächste Rückschlag. Wie schwer wiegt die Blessur wirklich?

Ein kleiner Lichtblick bleibt. Der erst 18-jährige Luca Reggiani macht seine Sache nach der Pause ordentlich, gewinnt wichtige Zweikämpfe und spielt mutig nach vorn. Kovač lobt ihn ausdrücklich und spricht von einer „tollen Premiere“.

Trotzdem steht fest: Vor dem wichtigen Champions-League-Duell gegen Atalanta kann sich der BVB keine weiteren Ausfälle leisten. Die Defensive bleibt die größte Baustelle – und die Fans bangen, ob Süle rechtzeitig fit wird.