Transfer-Hammer: Edmond Tapsoba verlässt Bayer 04 Leverkusen

Daniel

19. März 2026

Droht Bayer Leverkusen der nächste Abgang eines Leistungsträgers? Edmond Tapsoba soll sich mit einem Wechsel im Sommer beschäftigen – und hat dabei ein klares Wunschziel vor Augen.


Für Bayer Leverkusen geht es in der heißen Phase der Bundesliga um die erneute Qualifikation für die Champions League, aktuell mischt die Werkself im oberen Tabellendrittel mit. Gleichzeitig laufen im Hintergrund offenbar schon die Weichen für den Transfersommer – und Edmond Tapsoba könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.

Wie Sky berichtet, strebt der 27-jährige Innenverteidiger nach Saisonende einen Wechsel an. Sein klares Wunschziel: die Premier League. Schon im vergangenen Sommer galt ein Abschied als möglich, doch Leverkusen rief damals eine Ablöse von über 50 Millionen Euro auf – zu viel für die Interessenten.

Nun soll die Schmerzgrenze niedriger liegen. Demnach wäre Bayer offenbar bereit, bei rund 40 Millionen Euro gesprächsbereit zu sein. Eine Summe, die für englische Topklubs durchaus machbar erscheint.

Tapsoba zählt seit Jahren zu den konstantesten Performern im Leverkusener Defensivverbund. In der laufenden Spielzeit kommt der Nationalspieler aus Burkina Faso wettbewerbsübergreifend auf 36 Einsätze. Robust im Zweikampf, stark im Spielaufbau – kein Wunder, dass sein Profil auf der Insel Begehrlichkeiten weckt.

Vertraglich ist der Abwehrchef eigentlich langfristig gebunden. Sein Arbeitspapier bei der Werkself läuft noch bis 2028, eine Ausstiegsklausel soll Medienberichten zufolge zwischen 95 und 100 Millionen Euro liegen. Doch wenn Bayer aktiv verkaufen will, spielt diese Klausel wohl keine Rolle.

Die spannende Frage: Wer greift zu? In England suchen mehrere Klubs nach stabilisierenden Innenverteidigern, gerade Teams aus dem erweiterten Spitzenfeld beobachten den Markt intensiv. Laut Transfermarkt liegt Tapsobas Marktwert aktuell bei 40 Millionen Euro – exakt in dem Bereich, den Leverkusen offenbar aufruft.

Klar ist: Sollte Tapsoba tatsächlich gehen, müsste Bayer im Sommer personell nachlegen. Nach den Umbrüchen der vergangenen Jahre wäre der nächste prominente Abgang ein sportlicher Einschnitt – gerade für eine Mannschaft, die weiterhin nationale und internationale Ambitionen hat.