Der erhoffte Neustart ist schon wieder in Gefahr: Youssoufa Moukoko droht beim FC Kopenhagen das frühe Aus. Nur wenige Monate nach seinem Abschied von Borussia Dortmund denkt der dänische Meister offenbar über einen Verkauf im Winter nach.
Eigentlich sollte Dänemark für Youssoufa Moukoko die große Chance sein. Raus aus dem BVB-Schatten, rein in eine Liga, in der er Spielzeit und Selbstvertrauen sammelt. Doch stattdessen steckt der 21-Jährige schon wieder tief im nächsten Karriereloch.
Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, prüft der FC Kopenhagen derzeit einen Verkauf des Stürmers noch in der laufenden Winter-Transferphase.
Kopenhagen hatte für Moukoko rund fünf Millionen Euro an Borussia Dortmund überwiesen und ihm einen langfristigen Vertrag bis 2030 gegeben. Für dänische Verhältnisse ein echtes Ausrufezeichen. Doch sportlich blieb der frühere Wunderstürmer bislang vieles schuldig.
In der Superliga kam Moukoko zwar regelmäßig zum Einsatz, überzeugte aber weder mit Konstanz noch mit Durchschlagskraft. Zuletzt verlor er sogar seinen Stammplatz, jüngere Teamkollegen zogen an ihm vorbei. Für einen Spieler, dessen Marktwert vor gut drei Jahren noch bei rund 30 Millionen Euro lag, ein harter Absturz.
Schon seine Leihe zu OGC Nizza in der Saison 2024/25 brachte nicht den erhofften Durchbruch. Auch dort blieb Moukoko meist Ergänzungsspieler. Der Wechsel nach Kopenhagen sollte alles ändern – bislang tat er es nicht.
Besonders pikant aus deutscher Sicht: Der BVB soll sich beim Verkauf eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert haben. Angesichts der aktuellen Entwicklung dürfte diese Klausel jedoch kaum große Summen einbringen, falls überhaupt ein Abnehmer gefunden wird.
Noch im Oktober zeigte sich Moukoko kämpferisch und selbstkritisch, sprach offen über seine Situation und seinen Willen, zurückzukommen. Doch Worte allein reichen im Profifußball bekanntlich nicht. Die entscheidende Frage lautet jetzt: Findet er noch einmal die Kurve – oder folgt der nächste Neustart?