Kreuzbandriss? Diagnose bei Eintracht-Stürmer Ebnoutalib steht fest

Daniel

14. Jan. 2026

Aufatmen bei Eintracht Frankfurt: Die Diagnose bei Stürmer Younes Ebnoutalib ist offenbar da – und sie fällt glimpflicher aus als zunächst befürchtet. Nach dem Schock in Stuttgart scheint klar: Der Winter-Neuzugang bleibt den Adlern zwar vorerst erhalten, doch ganz ohne Pause geht es nicht.


Die Sorge war groß, als Ebnoutalib am Dienstagabend beim 2:3 in Stuttgart schon früh vom Platz musste. Knie, Krücken, Knieschiene – die Bilder ließen nichts Gutes erahnen. Noch im Stadion sprach Trainer Dino Toppmöller von einem „nicht so guten Gefühl“. Viele dachten sofort an das Worst-Case-Szenario.

Doch nun kommt Entwarnung – zumindest teilweise. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, hat die MRT-Untersuchung am Mittwoch keinen Kreuzbandriss ergeben. Stattdessen lautet die Diagnose offenbar: Innenbandanriss im Knie. Für Ebnoutalib bedeutet das zwar eine Pause von mehreren Wochen, ein monatelanger Ausfall bleibt der Eintracht aber erspart.

Bestätigt ist das Ergebnis offiziell noch nicht, doch laut Bild und FFH atmen die Verantwortlichen bereits vorsichtig auf. Gerade angesichts der angespannten Personalsituation in der Offensive wäre ein Kreuzbandriss der nächste Tiefschlag gewesen.

Zur Erinnerung: Mit Jonathan Burkardt und Michy Batshuayi fehlen der Eintracht ohnehin zwei Stürmer langfristig. Elye Wahi wurde zuletzt verliehen, Alternativen sind rar. Und dann erwischt es ausgerechnet den Winter-Neuzugang, der eigentlich frischen Schwung bringen sollte.

Besonders bitter: Ebnoutalib hatte sich seinen Start bei der SGE ganz anders vorgestellt. Erst kürzlich aus Elversberg gekommen, traf er bei seinem Debüt direkt – und machte sofort Hoffnung auf mehr. Dann der Zusammenstoß mit Jeff Chabot, das Knie knickt weg, das Spiel ist nach rund 20 Minuten vorbei.

Und jetzt? Geduld. Reha. Aufbau. Ein genaues Comeback-Datum gibt es noch nicht, realistisch ist jedoch eine Rückkehr im Laufe der Rückrunde. Die Eintracht wird kein Risiko eingehen wollen. Klar ist aber auch: Jeder Spieltag ohne Ebnoutalib schmerzt – sportlich wie emotional.