Kompany will Real-Star nach München locken

Daniel

23. Feb. 2026

Greift der FC Bayern im Sommer bei Real Madrid zu? Trainer Vincent Kompany soll ein Auge auf Fede Valverde geworfen haben – und den Namen intern bereits platziert haben.


Wie die katalanische Zeitung El Nacional berichtet, wünscht sich der Bayern-Coach eine Zusammenarbeit mit dem 27-jährigen Uruguayer. Demnach soll Kompany mit diesem Anliegen bereits bei der Münchner Chefetage vorstellig geworden sein.

Valverde zählt bei den Königlichen seit Jahren zu den Dauerbrennern, erlebt aktuell aber keine einfache Saison. Der gelernte zentrale Mittelfeldspieler muss immer wieder auf der rechten Außenbahn aushelfen – offensiv wie defensiv. Intern gilt er dem Bericht zufolge dennoch als möglicher Verkaufskandidat im Sommer.

Ein Schnäppchen? Ganz sicher nicht: Valverde steht bei Real Madrid noch bis 30. Juni 2029 unter Vertrag. In seinem Arbeitspapier ist eine Ausstiegsklausel in astronomischer Höhe von einer Milliarde Euro verankert. Bereits im Herbst 2025 kursierte im Zusammenhang mit Manchester United eine mögliche Ablösesumme von rund 114 Millionen Euro – Summen, die selbst für den FC Bayern eine echte Hausnummer darstellen.

Zumal die Münchner laut übereinstimmenden Berichten im Sommer einen Umbruch im Mittelfeld planen. Leon Goretzka geht in sein letztes Vertragsjahr bis 2026, eine Verlängerung gilt derzeit als unwahrscheinlich. Sollte der Nationalspieler den Verein verlassen, braucht Kompany einen spielstarken, dynamischen Achter – und genau dieses Profil erfüllt Valverde nahezu perfekt.

Der Trainer selbst hat seinen Vertrag beim FC Bayern erst im Oktober 2025 vorzeitig bis 2029 verlängert, wie der Klub offiziell mitteilte. Das verschafft ihm Rückendeckung für langfristige Kaderentscheidungen – und womöglich für einen Transfercoup. Doch ist ein Deal realistisch – oder nur ein kühner Trainertraum?

Klar ist: Sportlich würde Valverde mit seiner Dynamik, seinem Tempo und seiner Abschlussstärke perfekt in Kompanys intensives System passen. Finanziell jedoch müsste an der Säbener Straße einiges passieren, damit aus dem Wunsch auch Wirklichkeit wird.