Bayern-Schock: Kimmich fehlt Bayern zum Start

Daniel

04. Jan. 2026

Joshua Kimmich ist beim Trainingsauftakt des FC Bayern noch außen vor. Der Mittelfeldchef arbeitet individuell – ein kleiner Dämpfer zum Jahresstart.


Der FC Bayern München ist zurück auf dem Platz – doch ein vertrautes Gesicht fehlt zunächst im Mannschaftstraining. Joshua Kimmich absolvierte zum Start ins neue Fußballjahr lediglich ein individuelles Programm. Der Grund: die Folgen seiner Sprunggelenksblessur, die ihn bereits zum Jahresende ausgebremst hatte.

Der Rekordmeister bestätigte offiziell, dass der 30-Jährige aktuell noch nicht mit der Mannschaft trainieren kann. Stattdessen steht ein kontrollierter Aufbauplan auf dem Programm. Bereits das letzte Pflichtspiel vor Weihnachten gegen den 1. FC Heidenheim hatte Kimmich verpasst – damals aus Vorsicht.



Neu ist die Situation also nicht. Dennoch sorgt die Nachricht bei Fans für Aufmerksamkeit, schließlich gilt Kimmich als unverzichtbarer Fixpunkt im Zentrum. Führungsspieler, Taktgeber, Dauerläufer. Fehlt er, schaut man automatisch genauer hin.

Immerhin: Nach aktuellen Berichten besteht kein akuter Grund zur Sorge. Laut mehreren Medien soll sein Einsatz zum Bundesliga-Restart am Sonntag, den 11. Januar, gegen den VfL Wolfsburg nicht grundsätzlich infrage stehen. Noch bleibt Zeit – und genau die will der Verein offenbar nutzen.

Auch Trainer Vincent Kompany hatte bereits vor der Winterpause angedeutet, dass man bei Kimmich kein Risiko eingehen wolle. Die Belastung der Hinrunde war hoch, kleinere Blessuren begleiteten den DFB-Nationalspieler schon seit dem Herbst. Vorsicht statt Schnellschuss.



Nicht nur Kimmich trainierte individuell: Auch Kapitän Manuel Neuer fehlte zum Auftakt im Teamtraining und arbeitete nach seinem Muskelfaserriss noch separat. Positive Nachricht dagegen aus dem Offensivbereich: Jamal Musiala stand wieder mit der Mannschaft auf dem Platz.

Die Bayern-Fans dürfen also hoffen – und abwarten. Kimmichs individueller Start ist kein Drama, eher eine Maßnahme mit Blick auf die kommenden Wochen. Die entscheidende Frage bleibt: Wann steigt der Chef wieder voll ein?