Fährt Manuel Neuer jetzt doch mit zur WM? Entscheidung gefallen!

Daniel

12. Feb. 2026

Marc-André ter Stegen fällt erneut mit einer schweren Verletzung aus, weswegen sich die deutschen Fans fragen: Fährt Manuel Neuer jetzt doch mit zur WM? Die Entscheidung ist nun endgültig gefallen.


Die WM 2026 steigt vom 11. Juni bis 19. Juli in Nordamerika, Mexiko und Kanada. Marc-André ter Stegen fällt nach einer Oberschenkel-OP weiter aus – damit geht Oliver Baumann als aktuelle Nummer eins in die heiße Phase der Vorbereitung. Für Deutschland stehen im März die nächsten Länderspiele an, ehe im Sommer der finale WM-Kader nominiert wird.

Nach dem 2:0 des FC Bayern im DFB-Pokal gegen RB Leipzig spricht Neuer Klartext. Auf die Frage, ob seine Entscheidung, im Sommer nicht mit zur WM zu fahren, „in Stein gemeißelt“ sei, antwortet der 39-Jährige unmissverständlich mit einem „Ja“. Deutlicher geht es kaum.

Schon nach der Heim-EM 2024 hatte der Weltmeister von 2014 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. 124 Länderspiele stehen für ihn zu Buche. Dennoch flammten zuletzt wieder Diskussionen auf – vor allem wegen seiner starken Leistungen im Bayern-Trikot und der Verletzung von ter Stegen.

Vor allem Bayern-Präsident Herbert Hainer hatte öffentlich ein WM-Comeback ins Spiel gebracht. Neuer reagiert darauf gelassen und betont, dass sein Fokus voll und ganz auf dem Verein liege. Schon im November 2025 hatte er bei Sky durchblicken lassen, dass er bewusst zurückgetreten sei und daran nichts ändern wolle.

Damit ist die Tür zu. Endgültig. Profiteur ist Oliver Baumann. Der 35-Jährige von der TSG Hoffenheim rückt als designierte Nummer eins ins Rampenlicht. Neuer selbst stärkt ihm den Rücken und lobt dessen Leistungen – ein klares Signal an Team und Fans.

Und was bedeutet das für den FC Bayern? Für die Münchner ist die Entscheidung durchaus angenehm: keine zusätzliche Belastung im WM-Sommer, volle Konzentration auf Bundesliga und Champions League. Mit Blick auf Neuers Alter und die vergangenen Verletzungen ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Die Diskussion um ein DFB-Comeback ist damit beendet. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine Ära – und die Gewissheit, dass im deutschen Tor bei der WM 2026 ein neues Kapitel beginnt.