Der BVB startet mit einem Heimspiel gegen Werder Bremen ins neue Fußballjahr. Vor dem Flutlicht-Duell am Dienstagabend verdichten sich die Hinweise, wie Dortmund personell auftreten will – und wo noch Fragezeichen bleiben.
Am Dienstag empfängt Borussia Dortmund den SV Werder Bremen im Signal Iduna Park. Für den BVB geht es darum, den Kontakt zur Spitze zu halten und die Hinrunde mit einem Heimsieg abzuschließen.
Trainer Niko Kovac dürfte dabei weitgehend auf bewährtes Personal setzen. Im Tor steht Gregor Kobel, dessen Einsatz zuletzt krankheitsbedingt noch auf der Kippe stand, nun aber wahrscheinlich ist. Vor ihm formiert sich eine robuste Dreierkette mit Niklas Süle, Waldemar Anton und Nico Schlotterbeck im Zentrum.
Auf den Außenbahnen sprechen viele Anzeichen für Ryerson und Svensson. Beide bringen Tempo und Aggressivität mit, genau das, was Dortmund gegen die kompakte Bremer Spielweise braucht.
Im Mittelfeld deutet alles auf eine Mischung aus Stabilität und Spielwitz hin. Marcel Sabitzer soll den Takt vorgeben, unterstützt von Felix Nmecha. Eine Kombination, die sowohl gegen den Ball arbeiten als auch schnell umschalten kann.
Und vorne? Vieles läuft auf ein variables Offensivtrio hinaus. Karim Adeyemi und Maximilian Beier über die Außen, Serhou Guirassy als Zielspieler im Zentrum. Tempo, Tiefe, Abschluss.
Werder Bremen reist derweil mit eigenen Sorgen an. Besonders die Torwartfrage beschäftigt die Grün-Weißen, da ein Einsatz von Mio Backhaus lange offen war. Klar ist: Bremen wird tief stehen und auf Umschaltmomente lauern.
Für Dortmund zählt am Dienstag nur eines. Drei Punkte, ein starkes Heimspiel, ein positives Signal vor der kurzen Winterpause. Alles andere wäre eine Enttäuschung.