Felix Nmecha spielt sich in den Fokus der Premier League – und Borussia Dortmund muss sich positionieren. Drei englische Schwergewichte sollen bereits vorfühlen, der BVB hat intern offenbar eine klare Preisvorstellung.
Die Leistungen von Felix Nmecha bleiben international nicht unbemerkt. Manchester United, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea haben den zentralen Mittelfeldspieler laut Berichten aus England auf dem Zettel. Für den BVB ist das keine Überraschung, wohl aber ein sensibles Thema.
Denn an der Strobelallee gilt Nmecha längst als Fixpunkt. Dynamisch, zweikampfstark, torgefährlich – Eigenschaften, die in der Bundesliga ebenso gefragt sind wie auf der Insel.
Nach Informationen von Caught Offside soll Dortmund erst ab einer Summe von 60 bis 65 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Eine klare Ansage. Und ein deutliches Signal an die Interessenten.
Ein Winterwechsel gilt trotz des Interesses als nahezu ausgeschlossen. Zu hoch die Summe, zu wichtig der Spieler. Im Sommer jedoch könnte sich der Poker zuspitzen – vor allem dann, wenn eine Vertragsverlängerung ausbleibt.
Nmechas Vertrag läuft noch bis 2028, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. Rein sportlich sitzt der BVB also am längeren Hebel. Und doch weiß man in Dortmund: Der Markt diktiert mit.
Zumal der 25-Jährige eine Rückkehr nach England zuletzt nicht ausgeschlossen hat. Auf Nachfrage wich Nmecha charmant aus, sprach vom Fokus auf die aktuellen Aufgaben – ein klares Dementi klang anders. Zufall?
Hinter den Kulissen plant der BVB daher zweigleisig. Nach Ende der laufenden Transferperiode sollen Gespräche über eine Verlängerung aufgenommen werden. Ziel: Planungssicherheit schaffen und den Druck aus möglichen Verhandlungen nehmen.
Für Dortmund geht es um mehr als nur Geld. Nmecha steht sinnbildlich für die sportliche Entwicklung der Mannschaft, für Stabilität im Zentrum und für Ambitionen auf höchstem Niveau.
Die Botschaft ist klar: Wer Nmecha will, muss tief in die Tasche greifen. Alles unter 60 Millionen? Kein Thema. Zumindest vorerst.