Der Winter hält die Bundesliga im Griff – Sturmtief „Elli“ sorgt bereits für die ersten Spielabsagen in der Bundesliga: St. Pauli gegen RB Leipzig und Werder gegen Hoffenheim werden definitiv nicht am Wochenende stattfinden können. Nun fragen sich die Bayern-Fans: Ist auch das Heimspiel der Münchner gegen den VfL Wolfsburg in Gefahr?
In weiten Teilen Deutschlands hat der Winter bereits Einzug gehalten, doch zum Wochenende hin droht eine weitere Verschärfung der Wetterlage. Vor allem im Norden und Osten des Landes sorgt Tief Elli für deutlich sinkende Temperaturen und schwierige Bedingungen.
Die Partien zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig und Werder Bremen und der TSG Hoffenheim wurden bereits offiziell abgesagt.
Fans des FC Bayern München müssen sich hingegen keine Sorgen machen: Aktuell sieht alles danach aus, dass der Tabellenführer am Sonntag wie geplant gegen den VfL Wolfsburg in der Allianz Arena spielen kann: Die Behörden gaben am Samstag grünes Licht, dass die Partie stattfindet.
Die Ausgangslage könnte kaum unterschiedlicher sein. Der FC Bayern marschiert vorneweg, Wolfsburg steckt tief unten drin – und doch haben solche Duelle ihre ganz eigene Brisanz.
Die Münchner gehen als klarer Tabellenführer in den 16. Spieltag der 1. Bundesliga. Nach 15 Spielen steht der FCB bei 41 Punkten, ist noch ungeschlagen und stellt mit 55 Toren die mit Abstand gefährlichste Offensive der Liga. Wolfsburg dagegen rangiert auf Platz 16 und kämpft aktuell darum, den direkten Abstiegsrängen zu entkommen. Die Formkurve zeigt nach unten, vor allem defensiv offenbaren die Niedersachsen immer wieder Schwächen.
Dieser Sender überträgt Bayern gegen Wolfsburg
Übertragen wird das Spiel FC Bayern München gegen VfL Wolfsburg live und exklusiv bei DAZN. Anstoß ist am Sonntag, den 11. Januar 2026, um 17:30 Uhr. Gespielt wird in der Allianz Arena in München. Im Free-TV ist die Partie nicht zu sehen.
Ein Blick auf die direkte Bilanz spricht klar für den Rekordmeister. Die letzten zehn Pflichtspiele gegen Wolfsburg gewann Bayern allesamt. Besonders in München tat sich der VfL zuletzt extrem schwer. Auch das Hinspiel der Vorsaison ging deutlich an den FCB, der seine Favoritenrolle regelmäßig untermauert.
Spannend wird dennoch, mit welchem Ansatz die Gäste auftreten. Wolfsburg zeigte zuletzt Moral, ließ aber nach Führungen zu viele Punkte liegen. Für Bayern könnte das Spiel nach der Winterpause ein Gradmesser werden: Wie schnell findet das Team wieder in seinen Rhythmus? Die individuelle Qualität spricht klar für den Tabellenführer, doch Nachlässigkeiten werden in der Bundesliga schnell bestraft.
Auch Leverkusen gegen Stuttgart findet statt
Topspiel zum Jahresauftakt: Am Samstag, den 10. Januar, empfängt Bayer 04 Leverkusen den VfB Stuttgart in der BayArena. Beide Teams mischen nach 15 Spieltagen oben mit – es geht um wichtige Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze. Anstoß ist um 18:30 Uhr, die Vorzeichen versprechen Tempo und Tore.
Leverkusen geht als Tabellendritter in den 16. Spieltag. Neun Siege, 29 Punkte und ein Torverhältnis von 33:20 unterstreichen die Konstanz der Werkself. Stuttgart folgt mit 26 Zählern auf Rang sechs – ebenfalls stabil, aber mit mehr Schwankungen in der Defensive.
Übertragung & Eckdaten: Das Bundesliga-Duell wird live bei WOW und Sky Sport übertragen. Ein Free-TV-Angebot gibt es nicht. Anpfiff ist am Samstag, 10. Januar 2026, um 18:30 Uhr. Gespielt wird in der BayArena in Leverkusen.
Der Blick in die Historie spricht klar für den Gastgeber. In bislang 93 Pflichtspielen gewann Leverkusen 45-mal, Stuttgart kommt auf 23 Siege, 24 Partien endeten remis. Das Torverhältnis von 165:116 unterstreicht die Leverkusener Überlegenheit. Besonders frisch in Erinnerung: das spektakuläre 4:3 der Werkself in Stuttgart im März 2025.
Motivationsmäßig ist alles angerichtet. Leverkusen will den Anschluss an die Spitze halten und die Heimstärke ausspielen. Stuttgart reist mit dem Anspruch an, sich endgültig im internationalen Rennen festzusetzen. Entscheidend dürfte sein, wer im Mittelfeld die Kontrolle übernimmt – Tempo gegen Struktur.
Ein frühes Tor könnte die Statik komplett verändern. Leverkusen sucht den dominanten Start, Stuttgart lauert auf Umschaltmomente.