Der VfB Stuttgart kassiert in der Europa League einen bitteren Dämpfer. Bei der AS Rom verlieren die Schwaben mit 0:2 – und müssen nun um die direkte Achtelfinal-Qualifikation zittern.
Es sollte der große Schritt Richtung Achtelfinale werden. Stattdessen endete der Abend im Stadio Olimpico ernüchternd.
Der VfB Stuttgart unterliegt der AS Rom am Donnerstagabend mit 0:2 und verpasst damit den Sprung unter die besten acht Teams der Europa-League-Ligaphase. Besonders bitter: Beide Treffer erzielte Niccolò Pisilli – kurz vor der Pause und tief in der Nachspielzeit.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Stuttgart zeigte Mut, suchte den Weg nach vorne und setzte die Römer früh unter Druck. Doch zwingende Abschlüsse blieben Mangelware, einzig Jamie Leweling ließ mit einer guten Gelegenheit aufhorchen.
Ohne den angeschlagenen Angelo Stiller fehlte im Mittelfeld jedoch die gewohnte Struktur. Chema Andrés ersetzte den Leistungsträger, konnte dessen Einfluss aber naturgemäß nicht komplett auffangen. Rom übernahm zunehmend die Kontrolle – und schlug eiskalt zu.
Nach dem Seitenwechsel wendete sich kurzzeitig das Blatt. Deniz Undav hatte gleich zweimal den Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an Keeper Mile Svilar oder an sich selbst. Auch der eingewechselte Ermedin Demirovic ließ eine Großchance liegen. Das 1:1 lag in der Luft. Doch es fiel nicht. Stattdessen machte Pisilli in der 93. Minute alles klar. Ein Nackenschlag.
Mit nun zwölf Punkten steht der VfB nach sieben Spieltagen nur noch auf Rang neun der Ligaphase. Die Ausgangslage ist klar: Um die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale noch zu schaffen, braucht Stuttgart im letzten Spiel gegen die Young Boys Bern zwingend einen Sieg – und Schützenhilfe von der Konkurrenz.
Gelingt das nicht, droht der Umweg über die Play-offs. Die ungeliebte Zusatzrunde, die man eigentlich vermeiden wollte. Ausgerechnet jetzt.
Das letzte Gruppenspiel steigt am Donnerstag, 29. Januar 2026, um 21 Uhr in der MHPArena. Ein echtes Endspiel. Mit offenem Ausgang.