Zwei Lager beim BVB: Warum Niko Kovac plötzlich polarisiert

Daniel

06. Feb. 2026

Platz zwei, Bayern in Sichtweite – und trotzdem Unruhe. Niko Kovac spaltet bei Borussia Dortmund Fans, Umfeld und wohl auch Teile der Klubführung.


Sportlich spricht vieles für den Trainer: Seit seiner Amtsübernahme vor rund einem Jahr sammelt Kovac im Schnitt fast zwei Punkte pro Spiel, der BVB hat den Rückstand auf Tabellenführer FC Bayern auf sechs Zähler verkürzt. Doch wie die Sport Bild berichtet, entstehen hinter den Kulissen zwei klare Lager.

Die einen sagen: Kovac holt aus dem Kader das Maximum heraus. Nach den schwierigen Jahren zuvor sorgt er für Stabilität, defensive Ordnung und Konstanz in den Ergebnissen.

Die anderen vermissen genau das, wofür Borussia Dortmund lange stand. Tempo, Risiko, offensive Wucht. Für sie ist die berühmte Offensiv-DNA verloren gegangen.

Das bittere DFB-Pokal-Aus gegen Bayer Leverkusen Anfang Dezember wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger. Auch in der Champions League blieb der ganz große Auftritt zuletzt aus, obwohl der Einzug in die Playoffs geschafft wurde.

Intern soll es laut Sport Bild unterschiedliche Bewertungen geben, wie nachhaltig der aktuelle Weg wirklich ist. Reicht Kontrolle und Effizienz – oder braucht der BVB wieder mehr Spektakel?

Die kommenden Wochen liefern Antworten. Erst die internationalen Duelle mit Atalanta, dann die Bundesliga-Kracher gegen Leipzig und Bayern. Spätestens danach wird klar sein, welches Lager an der Strobelallee Oberwasser bekommt.

Oder anders gefragt: Zählt am Ende nur das Ergebnis – oder auch das Gefühl?