Die Bundesliga ist zurück aus der Winterpause – und die Transfermaschinerie läuft an. Einige Klubs haben bereits Fakten geschaffen, andere halten sich noch bedeckt. Ein Überblick über die bisherigen Wintertransfers.
Das Wintertransferfenster ist seit dem 1. Januar geöffnet und schließt am 2. Februar 2026. Zeit genug also für Nachbesserungen – vor allem für Teams mit Sorgenfalten oder Europa-Ambitionen. Noch ist das Feld überschaubar, doch erste Bewegungen sorgen bereits für Gesprächsstoff.
Bayer 04 Leverkusen setzt wie so oft auf Perspektive. Mit Issa Traore kommt ein hochveranlagter Innenverteidiger aus Mali. Der 18-Jährige gilt als echtes Rohdiamant-Projekt und soll behutsam aufgebaut werden. Ein Transfer, der weniger für die Schlagzeilen, aber umso mehr für die Zukunft gedacht ist.
Eintracht Frankfurt war dagegen besonders aktiv – und international. Mit Keita Kosugi, Love Arrhov und Keito Kumashiro lotst die SGE gleich mehrere junge Talente aus Skandinavien und Japan an den Main. Dazu kommt Younes Ebnoutalib aus Elversberg. Viel Tempo, viel Entwicklungspotenzial. Aber auch ein klares Signal: Die Eintracht denkt langfristig.
Auch beim VfL Wolfsburg tut sich etwas. Mit Cleiton kommt ein Abwehrspieler von Flamengo, der internationale Erfahrung mitbringt und sofort helfen soll. Gerade defensiv war bei den Wölfen zuletzt Luft nach oben. Der Brasilianer könnte schnell eine Rolle spielen.
Der FC St. Pauli verstärkt sich ebenfalls in der Defensive. Tomoya Ando wechselt aus Japan nach Hamburg und bringt Robustheit sowie Spielintelligenz mit. Für den Aufsteiger ein logischer Schritt, um die Defensive für die Rückrunde zu stabilisieren. Still, aber gezielt.
Auffällig: Die Schwergewichte wie Bayern München oder Borussia Dortmund halten sich bislang komplett zurück. Kein Neuzugang, keine offizielle Bewegung. Noch. Erfahrungsgemäß kann sich das Richtung Deadline Day aber schlagartig ändern.