Werder zieht die Reißleine: Horst Steffen gefeuert!

Daniel

01. Feb. 2026

Jetzt ist es offiziell: Der SV Werder Bremen hat Cheftrainer Horst Steffen mit sofortiger Wirkung freigestellt. Nach Wochen der Ergebnisflaute endet das Kapitel des 56-Jährigen an der Weser bereits nach wenigen Monaten.


Die Entscheidung fiel am Sonntag – einen Tag nach dem 1:1-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach. Zehn Bundesliga-Spiele ohne Sieg, Absturz auf Platz 15 – für die Werder-Bosse war klar: So kann es nicht weitergehen.

Horst Steffen hatte die Grün-Weißen erst im Sommer übernommen. Er kam mit viel Vorschusslorbeeren aus Elversberg, sollte für mutigen Offensivfußball und einen frischen Ansatz stehen. Die Realität im Bundesliga-Alltag sah jedoch schnell anders aus.

In 20 Pflichtspielen holte Werder unter Steffen nur 19 Punkte. Vor allem offensiv blieb das Team vieles schuldig, mehrere Spiele verliefen ideenlos und ohne Durchschlagskraft. Verletzungspech kam hinzu – doch das reichte am Ende nicht als Erklärung.

Spätestens nach dem Remis gegen Gladbach vermied Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz ein klares Bekenntnis zum Trainer. Intern wurde die Lage neu bewertet – mit dem nun bekannten Ergebnis. Oder anders gesagt: Der Druck war zu groß.

Werder bestätigte die Freistellung am Sonntag offiziell auf der Vereinswebsite. Eine Übergangslösung soll zeitnah präsentiert werden, wer die Mannschaft im kommenden Spiel betreut, ist noch offen.

Für Steffen endet damit seine erste Station als Bundesliga-Cheftrainer früher als erhofft. In Bremen wollte er etwas aufbauen, am Ende blieb dafür schlicht keine Zeit. Bitter – aber im Abstiegskampf gnadenlose Realität?

Jetzt richtet sich der Blick nach vorne. Die Mannschaft steht in der Pflicht, der Verein vor einer richtungsweisenden Phase. Und die Fans fragen sich: Wer übernimmt jetzt das Steuer beim SV Werder?