Romano Schmid und die Premier League – die Gerüchte kochen hoch. Während englische Klubs den Werder-Spielmacher beobachten, haben die Bremer ihre Hausaufgaben offenbar längst gemacht und einen möglichen Ersatz ins Visier genommen.
Die Meldungen überschlagen sich: Romano Schmid soll bei mehreren Vereinen aus England auf dem Zettel stehen. Genannt werden vor allem Leeds United und Aston Villa. Kein Wunder. Der Österreicher zählt zu den konstantesten Bremern, lenkt das Offensivspiel und bringt Tempo wie Technik mit.
Doch wie realistisch ist ein Abgang im Winter? Nach Informationen der DeichStube plant Werder aktuell keinen Verkauf. Sportchef Clemens Fritz machte zuletzt deutlich, dass Schmid sportlich zu wichtig sei, um ihn mitten in der Saison ziehen zu lassen.
Ganz vom Tisch ist das Thema trotzdem nicht. Denn hinter den Kulissen wird sehr wohl vorbereitet – für den Sommer. Schmids Vertrag läuft nur noch bis 2026, eine hohe Ablöse wäre dann für Werder enorm wichtig. Englische Millionen, die an der Weser dringend gebraucht würden.
Und genau hier kommt ein Name ins Spiel, der in Bremen längst kursiert: Adriano Jagusic. Das kroatische Offensivtalent gilt laut mehreren Berichten als Wunschlösung für den Fall, dass Schmid geht. Gespräche sollen zwar noch nicht final sein, doch Werder beobachtet den Spieler intensiv.
Jagusic bringt ein ähnliches Profil mit: kreativ, beweglich, torgefährlich aus dem Mittelfeld. Intern traut man ihm offenbar zu, perspektivisch in Schmids Rolle hineinzuwachsen – wenn auch nicht sofort auf dem gleichen Niveau.
Klar ist aber auch: Ein schneller Wechsel Schmids nach England erscheint derzeit unwahrscheinlich. Trotz Gerüchten um konkrete Angebote dementierte Werder zuletzt einen nahenden Deal. Selbst Transfer-Insider widersprechen sich aktuell.
Heißt unterm Strich: Schmid bleibt – vorerst. Doch die Zeichen stehen auf Veränderung. Sollte im Sommer ein passendes Angebot aus der Premier League auf dem Tisch liegen, dürfte Werder kaum Nein sagen. Und dann? Dann soll Jagusic bereitstehen.