Borussia Dortmund steht in der Bundesliga auf Rang zwei – doch hinter den Kulissen brodelt es. Interne Reibereien, Abschiedsgerüchte und kleine Zwischenfälle sorgen für Gesprächsstoff.
Auf den ersten Blick läuft alles nach Plan. Der BVB mischt ganz oben mit, sammelt fleißig Punkte und hält den Anschluss an die Spitze. Doch wie jetzt bekannt wird, ist die Stimmung intern längst nicht so stabil, wie es die Tabelle vermuten lässt.
Laut Bild hat es in den vergangenen Wochen mehrfach in der Kabine geknirscht. Auslöser sollen Kleinigkeiten gewesen sein – etwa Ärger um ein Trikot –, die jedoch größere Diskussionen nach sich gezogen haben.
Brisant: Mindestens ein Profi soll intern bereits offen über einen möglichen Abschied gesprochen haben. Noch ist unklar, ob es sich dabei um konkrete Wechselgedanken oder nur um Frust-Äußerungen handelt.
Hinzu kommt, dass ein Spieler seinem Berater offenbar überraschend den Laufpass gegeben hat. Auch das wird im Klub als Zeichen dafür gewertet, dass nicht jeder mit seiner aktuellen Situation zufrieden ist.
Dass solche Themen selbst bei sportlichem Erfolg auftauchen, ist beim BVB nicht neu. Schon in der Vergangenheit zeigte sich: Läuft es nicht perfekt, wird in Dortmund schnell viel diskutiert. Zu viel?
Nach außen gibt sich der Verein betont ruhig. Verantwortliche setzen auf interne Gespräche und darauf, dass Ergebnisse auf dem Platz vieles glätten. Dennoch ist klar: Bleiben die Unruheherde bestehen, könnte das mittelfristig zum Problem werden.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der BVB die Kabinen-Themen abhaken kann – oder ob aus kleinen Rissen größere Baustellen entstehen. Sportlich läuft es, mental offenbar nicht bei allen.
Mehr Details zur internen Unruhe gibt es laut Bild. Auch andere Medien berichten zuletzt immer wieder über Reibungspunkte rund um die Mannschaft.