Der nächste Rückschlag für Borussia Dortmund: Innenverteidiger Filippo Mané hat sich gegen Heidenheim verletzt und fällt länger aus. Trainer Niko Kovac bestätigt nun die bittere Diagnose – und die Abwehrsorgen beim BVB werden immer größer.
Beim 3:2-Heimsieg gegen den 1. FC Heidenheim erwischte es den 20-Jährigen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Mané brach ein Laufduell ab, griff sich an den hinteren Oberschenkel und musste zur Pause ausgewechselt werden. Schon da war klar: Das sieht nicht nach einer Kleinigkeit aus.
Niko Kovac bestätigte inzwischen die Befürchtungen: Mané wird dem BVB vier bis sechs Wochen fehlen. Eine Muskelverletzung im Oberschenkel zwingt den Youngster zur Pause. Für den Trainer besonders bitter, weil der Italiener zuletzt fest eingeplant war und eigentlich Spielpraxis sammeln sollte.
Die Abwehrlage spitzt sich damit weiter zu. Bereits zuvor musste der BVB den Leih-Abbruch von Aaron Anselmino hinnehmen, zudem laborierten zuletzt auch andere Defensivspieler immer wieder an Blessuren. Kovac bleibt damit kaum Spielraum für Rotation – vor allem mit Blick auf die anstehenden Bundesliga- und Pokalspiele.
Der Ausfall von Filippo Mané trifft den BVB zur Unzeit. Und wirft einmal mehr die Frage auf, wie stabil diese Dortmunder Abwehr wirklich ist.