Der FC Bayern schaltet nach der Winterpause direkt wieder in den Wettkampfmodus. Trainingsauftakt, Testspiel, englische Wochen – der Rekordmeister lässt zum Jahresstart 2026 keine Zeit verstreichen.
Die Weihnachtsruhe ist kurz, der Anspruch hoch. Nach dem souveränen 4:0 beim 1. FC Heidenheim verabschiedeten sich die Münchner als Tabellenführer mit 41 Punkten aus 15 Spielen in die Pause – und genau da wollen sie weitermachen.
Am Samstag, den 3. Januar, bittet Trainer Vincent Kompany seine Profis zunächst zu den obligatorischen Leistungstests an die Säbener Straße. Einen Tag später folgt das erste Mannschaftstraining. Ein Wintertrainingslager? Fehlanzeige. Wie schon im Vorjahr bleibt der FC Bayern bewusst in München. Fokus, kurze Wege, volle Intensität.
Die erste Standortbestimmung lässt nicht lange auf sich warten: Am 6. Januar (15 Uhr) steht die Generalprobe an: ein Testspiel beim FC Red Bull Salzburg. Gegen den österreichischen Serienmeister soll der Feinschliff für den Pflichtspielstart erfolgen. Die Partie wird live auf FC Bayern TV PLUS übertragen – ein klarer Gradmesser, auch für mögliche Personalentscheidungen.
Dann geht es Schlag auf Schlag: Der Bundesliga-Re-Start erfolgt am 11. Januar mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (17:30 Uhr). Es folgen Auswärtsaufgaben beim 1. FC Köln (14. Januar) und bei RB Leipzig (17. Januar), ehe am 24. Januar der FC Augsburg in der Allianz Arena gastiert. Drei englische Wochen am Stück – nichts für schwache Nerven.
Auch international wird es ernst. In der Champions League kämpft der FCB noch um einen Platz unter den Top Acht der Ligaphase. Am 21. Januar kommt Royale Union Saint-Gilloise nach München, eine Woche später wartet die PSV Eindhoven auswärts. Direktes Achtelfinalticket oder Umweg über die Play-offs – wer will da schon rechnen müssen? Klar ist: Der Januar wird zum Charaktertest. Und der FC Bayern will zeigen, warum er ganz oben steht.