Wechselt Nico Schlotterbeck im Sommer vom BVB zum FC Bayern München? Die Entscheidung ist scheinbar endlich gefallen!
Der Name Nico Schlotterbeck tauchte in den vergangenen Monaten immer wieder rund um die Säbener Straße auf. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund zählt zu den konstantesten Abwehrspielern der Bundesliga und galt intern als spannende Option für die Zukunft. Doch daraus wird – zumindest aktuell – nichts.
Wie die unter anderem die Sport Bild berichtet, haben sich die Bayern aus dem Poker um den 26-Jährigen zurückgezogen. Ein zwischenzeitlich intensiv diskutierter Transfer sei derzeit kein Thema mehr. Die Münchner setzen stattdessen auf ihre bestehende Abwehrstruktur.
Der Hauptgrund liegt offenbar in der Personalplanung: Dayot Upamecano steht kurz vor einer Vertragsverlängerung, dazu bildet er gemeinsam mit Jonathan Tah das bevorzugte Abwehrzentrum. Ergänzt wird das Duo von Hiroki Ito, Min-jae Kim und Josip Stanisic, der perspektivisch wieder häufiger in der Innenverteidigung eingeplant ist. Viel Platz für einen weiteren Hochkaräter? Kaum.
Nur falls Kim überraschend einen Wechselwunsch hinterlegen sollte, könnte sich das Blatt noch einmal wenden. Danach sieht es aktuell aber nicht aus, schließlich hat der Südkoreaner mehrfach betont, sich beim deutschen Rekordmeister durchsetzen zu wollen.
Statt Schlotterbeck behalten die Bayern andere Optionen im Blick: So gilt Marc Guéhi von Crystal Palace weiterhin als interessanter Kandidat für den Sommer, sollte sich eine günstige Gelegenheit ergeben. Zudem werden junge Talente wie Luka Vušković, Tiago Gabriel oder Tylel Tati intensiv beobachtet, auch wenn diese Personalien aktuell keine Priorität genießen.
Für Borussia Dortmund sind das gute Nachrichten. Der BVB arbeitet seit Wochen an einer Vertragsverlängerung mit Schlotterbeck und will den Leistungsträger unbedingt halten. Komplett vom Tisch ist ein Abschied dennoch nicht, denn mehrere europäische Topklubs sollen die Situation genau verfolgen.
Real Madrid, Liverpool, Manchester City und Barcelona werden immer wieder genannt. Klar ist aber: Der FC Bayern spielt in diesem Rennen vorerst keine Rolle mehr.