Der Transferpoker um Nico Schlotterbeck bekommt die nächste Wendung: Die Entscheidung über einen eventuellen Wechsel zum FC Barcelona ist scheinbar gefallen!
Seit Wochen arbeitet der BVB mit Hochdruck daran, seinen Abwehrchef langfristig zu binden. Schlotterbecks Vertrag läuft noch bis 2027, doch die Verantwortlichen wollen Planungssicherheit – und bieten dafür eine neue Rolle als Führungsspieler plus deutliche Gehaltserhöhung.
Zuletzt kursierten sogar Berichte über eine mögliche Ausstiegsklausel ab Sommer 2027. Ein ungewöhnlicher Schritt für die Dortmunder, der aber zeigen soll, wie ernst es dem Klub ist.
Gleichzeitig brodelte der Markt. Zahlreiche Topklubs wurden gehandelt, darunter auch der FC Bayern. Doch die Münchner sollen sich inzwischen aus dem Rennen verabschiedet haben – zumindest vorerst.
Und jetzt der nächste Rückzug: Laut Berichten der spanischen Sport gilt ein Wechsel zum FC Barcelona aktuell als vom Tisch. Interne Stimmen bei den Katalanen zweifeln offenbar daran, ob Schlotterbeck mit seiner Spielweise optimal zu Hansi Flicks extrem hohem Tempo und der hochstehenden Abwehr passt. Zu wenig Geschwindigkeit? Diese Einschätzung sorgt für Stirnrunzeln – und für neue Dynamik im Poker.
Schon im Dezember hatte es Hinweise gegeben, dass Barca den deutschen Nationalspieler nicht als Toppriorität einstuft. Nun scheint sich diese Linie zu verfestigen. Ein endgültiges Aus? Noch nicht offiziell, aber das Interesse ist deutlich abgekühlt.
Für den BVB ist das eine Chance. Ohne Bayern und Barcelona wird der Kreis der ernsthaften Abnehmer kleiner, während die Verhandlungsposition der Dortmunder stärker wird. Gleichzeitig weiß Schlotterbeck um seinen Marktwert und hat sich laut eigenen Aussagen intern eine Deadline für seine Entscheidung gesetzt.
Bleibt also die große Frage: Verlängert er – oder wartet er weiter ab? Klar ist nur: Der Poker ist noch nicht vorbei. Aber jede Absage bringt Borussia Dortmund ein Stück näher an das große Ziel, den Abwehrboss langfristig zu halten.