Die Hängepartie hat ein Ende: Leon Goretzka bleibt dem FC Bayern zwar bis Saisonende treu, doch im Sommer gehen Spieler und Klub getrennte Wege. Sportdirektor Christoph Freund hat nun für klare Verhältnisse gesorgt.
Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, kein Taktieren, kein Rätselraten. Der FC Bayern und Leon Goretzka haben eine Entscheidung getroffen – gemeinsam. Wie Sportdirektor Christoph Freund am Freitag bestätigte, wird der 30-Jährige die Münchner nach Saisonende verlassen.
Zuvor hatten intensive Gespräche stattgefunden, auch über einen möglichen Winter-Wechsel. Atlético Madrid soll dabei eine ernsthafte Option gewesen sein. Doch Goretzka entschied sich bewusst gegen einen sofortigen Abschied.
„Leon hat sich für den FC Bayern entschieden, dass er hier bleibt“, erklärte Freund vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag. Und dann der entscheidende Satz: Im Sommer sei die Zeit von Goretzka beim Rekordmeister vorbei.
Eine klare Ansage – und trotzdem ein Signal der Wertschätzung. Freund betonte, wie prägend die vergangenen Jahre gewesen seien. Acht Spielzeiten, zahlreiche Titel, große Momente. Aber eben auch der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang.
Goretzka selbst meldete sich kurz darauf via Instagram zu Wort. Er sprach von Respekt für das internationale Interesse, stellte aber klar: Sein Fokus liegt voll auf dieser Saison, auf Titeln – und auf einem würdigen Abschied.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, dass wir im Mai wieder mit vollen Händen am Marienplatz stehen“, schrieb der Mittelfeldspieler. Große Worte. Große Ambitionen. Und noch große Aufgaben.
Dass der Abschied ablösefrei erfolgt, dürfte den Bayern sportlich schmerzen, gehört aber zur neuen Offenheit an der Säbener Straße. Keine Nebenkriegsschauplätze mehr, keine versteckten Botschaften. Sondern Klartext.
Und Goretzka? Der will noch einmal alles reinwerfen. Für den Klub, für die Mannschaft, für einen letzten großen Triumph. Wer weiß – vielleicht wird der Abschied ja doch noch golden.