Der 22. Spieltag ist durch – und der Opta-Supercomputer hat wieder gerechnet. Wie endet die Bundesliga-Saison 2025/26? Die KI liefert eine klare Tendenz im Titelrennen – und düstere Zahlen für den Tabellenkeller.
Nach 22 absolvierten Spieltagen führt der FC Bayern die Bundesliga weiter souverän an, Borussia Dortmund bleibt erster Verfolger. Besonders brisant: Am Tabellenende steht der 1. FC Heidenheim mit nur 13 Punkten nach der 0:1-Niederlage in Augsburg tief im Abstiegskampf. Für Fans geht es jetzt in die heiße Phase – nur noch zwölf Spieltage bleiben bis zum Saisonfinale im Mai 2026.
Laut der aktuellen Berechnung des Opta-Supercomputers, der die Saison 10.000 Mal simuliert hat, marschiert der FC Bayern mit im Schnitt 84,2 Punkten zur nächsten Meisterschaft. Die Titelwahrscheinlichkeit? Satte 98 Prozent. Der BVB landet abgeschlagen bei rund 72 Zählern – mehr als Platz zwei scheint aktuell nicht drin.
Spannend wird es dahinter. Die TSG Hoffenheim schiebt sich in der KI-Tabelle überraschend auf Rang drei und hätte beste Chancen auf die Champions League. Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und RB Leipzig liefern sich demnach ein enges Rennen um die weiteren Königsklassen-Plätze – mit leichten Vorteilen für die Werkself.
Und der Hamburger SV? Der Aufsteiger sorgt weiter für Schlagzeilen. Nach dem 3:2 gegen Union Berlin klettert der HSV ins gesicherte Mittelfeld und darf laut KI sogar von Rang zehn träumen. Der Klassenerhalt wäre damit frühzeitig eingetütet – ein starkes Signal nach dem Aufstieg.
Ganz anders sieht es im Keller aus. Heidenheim droht laut Prognose mit 94,8 Prozent Wahrscheinlichkeit der direkte Abstieg. Auch der FC St. Pauli steckt tief drin, während Wolfsburg zumindest noch auf die Relegation zusteuert. Wer rettet sich, wer geht runter – und gibt es noch ein Wunder?
KI sagt Bundesliga-Tabelle voraus
| Team | Durchschnittspunkte |
|---|---|
| 1.) FC Bayern | 84,2 |
| 2.) BVB | 72,4 |
| 3.) Hoffenheim | 65,2 |
| 4.) Leverkusen | 61,4 |
| 5.) Stuttgart | 61,0 |
| 6.) Leipzig | 59,1 |
| 7.) Frankfurt | 47,7 |
| 8.) Freiburg | 47,3 |
| 9.) Union | 40,2 |
| 10.) HSV | 38,9 |
| 11.) Augsburg | 38,1 |
| 12.) Gladbach | 36,2 |
| 13.) Mainz | 36,2 |
| 14.) Köln | 36,2 |
| 15.) Bremen | 34,2 |
| 16.) Wolfsburg | 33,5 |
| 17.) St. Pauli | 29,7 |
| 18.) Heidenheim | 23,4 |
Bundesliga-Prognose zur Meisterschaft
| Team | Wahrscheinlichkeit |
|---|---|
| Bayern | 98,0% |
| BVB | 2,0% |
Bundesliga-Prognose zur Champions-League-Qualifikation
| Team | Wahrscheinlichkeit |
|---|---|
| Bayern | 100% |
| BVB | 98,9% |
| Hoffenheim | 80,8% |
| Leverkusen | 51,6% |
| Stuttgart | 41,4% |
| Leipzig | 27,0% |
Bundesliga-Prognose zum Abstieg
| Heidenheim | 94,8% |
| St. Pauli | 52,5% |
| Wolfsburg | 17,2% |
| Bremen | 15,0% |
| Mainz | 6,1% |
| Gladbach | 5,4% |
| Köln | 4,6% |
Klar ist: Die Daten sprechen eine deutliche Sprache. Doch die Bundesliga wäre nicht die Bundesliga, wenn sie nicht immer wieder für Überraschungen gut wäre. Schon Ende Februar steht das direkte Duell zwischen Bayern und Dortmund an – vielleicht die letzte theoretische Chance auf Spannung im Titelrennen.