Was für eine Kehrtwende an der Säbener Straße: Dayot Upamecano steht beim FC Bayern plötzlich doch kurz vor der Verlängerung – nachdem sein Vertragspoker bereits eskaliert war.
Monatelang sieht alles nach einer Trennung aus: Zähe Gespräche, hohe Gehaltsforderungen, Gerüchte über Paris Saint-Germain oder sogar Real Madrid – und dann der Knall: Der FC Bayern zieht sein Vertragsangebot laut mehreren Medien zwischenzeitlich sogar offiziell zurück.
Der Grund: Die Bayern-Bosse warten vergeblich auf eine Entscheidung, setzen ein Ultimatum, wollen Klarheit.
Und genau hier beginnt die verrückte Wende. Denn statt weiter zu pokern, soll Upamecano selbst aktiv geworden sein. Nach Informationen aus dem Umfeld der Verhandlungen signalisiert der französische Nationalspieler plötzlich klar, dass er in München bleiben will – und bittet den Klub sogar darum, das zurückgezogene Angebot erneut auf den Tisch zu legen.
Ein seltener Schritt im modernen Transfergeschäft. Noch seltener bei einem Spieler dieser Preisklasse.
Inzwischen deutet alles auf eine Einigung hin. Berichte sprechen von einer Verlängerung bis 2030, inklusive deutlicher Gehaltsanpassung. Die lange Blockade soll vor allem mit dem Umfeld des Spielers zusammengehangen haben, intern war von einem Machtspiel zwischen Beraterseite und Klub die Rede.
Sportlich ist Upamecano für den FC Bayern ohnehin gesetzt. Unter Trainer Vincent Kompany bildet er das Rückgrat der Abwehr, bringt Tempo, Physis und Spieleröffnung. Trotz früherer Wackler steht der 26-Jährige intern längst wieder ganz oben im Kurs. Ein ablösefreier Abgang im Sommer 2026 sollte unbedingt vermieden werden – zumal Alternativen wie Ibrahima Konaté nur als Notfallplan galten.
Jetzt spricht vieles dafür, dass genau dieses Szenario vom Tisch ist. Aus einem drohenden Abschied wird ein langfristiges Bekenntnis. Völlig verrückt? Vielleicht. Für den FC Bayern aber vor allem eines: ein riesiger Erfolg.