Krasse Pyro-Strafe für den FC Bayern München!

Daniel

07. Jan. 2026

Diese Pyro-Show kommt den FC Bayern teuer zu stehen – sportlich wie emotional. Nach der UEFA-Strafe steht plötzlich sogar eine komplette Sperrung der Südkurve im Raum.


Eigentlich hatte die UEFA den Bayern „nur“ einen Teilausschluss aufgebrummt. Für das nächste Champions-League-Heimspiel am 21. Januar gegen Union Saint-Gilloise sollen die Blöcke 111 bis 114 im Unterrang der Südkurve leer bleiben. Doch damit ist die Diskussion in München längst nicht beendet.

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen denkt laut über einen drastischeren Schritt nach. Intern wird sogar erwogen, die komplette Südkurve zu sperren. Der Grund: Fairness. Denn durch die freie Blockwahl im Stehplatzbereich könnte der Teilausschluss am Ende genau die Falschen treffen.



Die Südkurve umfasst die Blöcke 109 bis 117. Wer zuerst kommt, bekommt einen Platz. Fällt nun ein zentraler Bereich weg, verteilt sich die Masse automatisch – und Unbeteiligte bleiben draußen. Eine verzwickte Situation, die Dreesen sichtbar umtreibt.

„Das ist jetzt der Fluch der Tat“, soll der Bayern-Boss gesagt haben. Schließlich habe der Klub über Jahre viel für eine offene, zusammenhängende Kurve getan: Zäune entfernt, Strukturen gelockert, Verantwortung an die Fans gegeben. Und jetzt das.

Hintergrund der Strafe ist das Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon am 9. Dezember. Pyrotechnik, blockierte Durchgänge, eine Geldstrafe von insgesamt über 100.000 Euro – und eine weitere Bewährungsstrafe, die im Wiederholungsfall sogar die komplette Südtribüne treffen würde.

Der FC Bayern sucht inzwischen den Dialog mit den Ultras. Teile der betroffenen Fans wollten eine interne Lösung organisieren, bekamen dafür Zeit bis zum 6. Januar. Gleichzeitig macht der Verein klar: Toleranz für Pyro-Vergehen gibt es keine mehr.

Bleibt die große Frage: Kollektivstrafe oder gezielter Ausschluss? Egal wie die Entscheidung ausfällt – sie wird für Diskussionen sorgen. In der Kurve. Im Klub. Und bei allen, die einfach nur Fußball sehen wollen.