Krasse Ablöse: Eintracht Frankfurt findet Toppmöller-Nachfolger

Daniel

28. Jan. 2026

Die Trainersuche bei Eintracht Frankfurt steuert auf ein Ende zu. Albert Riera soll übernehmen – doch der Deal hat es in sich und könnte für die SGE richtig teuer werden.


Alle Zeichen stehen auf Wechsel. Nach Informationen mehrerer Medien ist Albert Riera der klare Favorit auf den Trainerposten bei Eintracht Frankfurt. Der 43-jährige Spanier steht aktuell noch beim slowenischen Topklub NK Celje unter Vertrag, doch genau dieser Kontrakt hat es in sich.

Wie der kicker berichtet, besitzt Riera in Celje eine festgeschriebene Ausstiegsklausel. Die liegt demnach bei rund fünf Millionen Euro. Für einen Trainer eine stolze Summe – selbst für einen Bundesligisten wie die Eintracht.

Allerdings: Hinter den Kulissen wird verhandelt. Laut den Berichten könnte die Ablöse im Falle eines Wechsels nach Frankfurt noch gedrückt werden. Die Gespräche gelten als fortgeschritten, beide Seiten arbeiten offenbar an einer zeitnahen Lösung.

Riera hatte sich zuletzt mit starken internationalen Auftritten empfohlen. Mit NK Celje führte er den Klub in die Play-offs der Conference League und machte europaweit auf sich aufmerksam. Sportvorstand Markus Krösche soll den früheren Profi von Manchester City und dem FC Liverpool schon länger auf dem Zettel haben.

Ein Trainer mit klarer Spielidee, mutigem Offensivfußball und viel Energie – genau das, was die SGE nach den turbulenten Wochen braucht?

Fest steht: Nach der Entlassung von Dino Toppmöller Mitte Januar drängt die Zeit. Übergangsweise betreuen Dennis Schmitt und Alexander Meier das Team, zuletzt auch in der Champions League. Vorstandssprecher Axel Hellmann kündigte bereits an, dass der neue Chefcoach „in Kürze“ präsentiert werden soll.

Andere Namen kursierten ebenfalls. Marco Rose, Alexander Blessin oder Jacob Neestrup wurden gehandelt, doch inzwischen deutet vieles darauf hin, dass das Rennen entschieden ist. Laut Sky und Bild fehlen nur noch letzte Details.

Die Eintracht wäre bereit, finanziell in Vorleistung zu gehen. Ein Vertrag bis 2028 steht im Raum. Bleibt nur noch eine Frage offen: Zahlt Frankfurt am Ende die volle Klausel – oder gelingt Krösche der nächste Verhandlungscoup?