Max Eberl hat es wieder getan. Mit ein paar Sätzen hat der Bayern-Boss die Transfer-Gerüchteküche angeheizt – und den Namen Said El Mala noch größer gemacht.
Said El Mala zählt zu den größten Gewinnern dieser Bundesliga-Saison. Sieben Tore und drei Vorlagen mit gerade einmal 19 Jahren – das bleibt auch beim FC Bayern nicht unbemerkt.
Nach dem 3:1-Sieg der Münchner beim 1. FC Köln wurde Max Eberl im RheinEnergieSTADION auf den Offensivmann angesprochen. Seine Worte wirkten harmlos, hatten es aber in sich. „Toller Junge. Es macht Spaß, ihn Fußball spielen zu sehen“, sagte der Sportvorstand – und schob sofort hinterher, El Mala stehe schließlich bei Köln unter Vertrag. Zufall? Kaum. Solche Aussagen fallen in München selten ohne Hintergedanken.
Denn intern beobachten die Bayern die Entwicklung des Flügelspielers schon länger. El Mala steht Berichten zufolge auf einer Shortlist, gemeinsam mit anderen hochveranlagten Bundesliga-Talenten. Konkrete Gespräche? Offiziell Fehlanzeige. Doch Eberls Detailwissen über El Malas Werdegang sprach Bände.
Dabei ist die Geschichte des Youngsters bemerkenswert. Einst in der Gladbacher Jugend aussortiert, kämpfte sich El Mala über TSV Meerbusch und Viktoria Köln bis zu den Geißböcken. Dort platzte in dieser Saison endgültig der Knoten. Tempo, Mut im Eins-gegen-eins, Abschlussstärke – alles da.
Auch beim DFB blieb das nicht unbemerkt. Julian Nagelsmann nominierte den Kölner im November 2025 erstmals für die A-Nationalmannschaft, auch wenn El Mala noch auf sein Debüt wartet.
Vertraglich sitzt der 1. FC Köln allerdings am längeren Hebel. Erst im Sommer verlängerte El Mala bis 2030, ohne Ausstiegsklausel. Sein Marktwert liegt aktuell bei rund 40 Millionen Euro. Klar ist: Billig wird hier gar nichts.
Und trotzdem bleibt die Frage: Wenn ein Bayern-Boss öffentlich schwärmt, wie lange bleibt es dann nur beim Beobachten?