Der FC St. Pauli scheitert im DFB-Pokal-Viertelfinale an Bayer Leverkusen – und verliert womöglich auch noch Ricky-Jade Jones. Der Offensivspieler knickt ohne Gegnereinwirkung um und muss angeschlagen vom Platz.
Für den FC St. Pauli ist im Viertelfinale des DFB-Pokals Endstation. Gegen Titelverteidiger Bayer Leverkusen halten die Kiezkicker phasenweise dagegen, am Ende setzt sich die individuelle Klasse der Werkself durch.
Brisant ist der Abend vor allem mit Blick auf Ricky-Jade Jones. Der Engländer geht in der Schlussphase ohne Fremdeinwirkung zu Boden, hält sich das Fußgelenk und humpelt sichtbar angeschlagen vom Feld. In der heißen Phase der Saison droht Trainerteam und Kader damit zusätzlicher Druck – gerade mit Blick auf die anstehenden Ligaspiele.
Die Szene sorgt für einen kurzen Schockmoment im Millerntor-Lager. Jones war erst kurz zuvor eingewechselt worden, sollte mit seinem Tempo neue Impulse setzen – stattdessen endet sein Einsatz nach wenigen Minuten.
Wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, bleibt zunächst offen. Erste Eindrücke lassen jedoch nichts Gutes vermuten, eine schnelle Entwarnung gibt es unmittelbar nach Abpfiff nicht.
Sportlich richtet sich der Fokus für St. Pauli nun wieder voll auf den Liga-Alltag. Der Pokal-Traum ist geplatzt, die personellen Sorgen könnten bleiben. Bittere Kombination.