HSV wildert beim BVB: Kommt Kabar – und folgt Kehl gleich hinterher?

Daniel

24. Jan. 2026

Der Hamburger SV schaut einmal mehr nach Dortmund – und das gleich in zwei Richtungen. Während ein junges BVB-Talent ganz oben auf der Wunschliste stehen soll, geistert im Volkspark parallel ein ganz großer Name für die Führungsetage herum.


Bis zum 2. Februar ist das Wintertransferfenster geöffnet, der HSV arbeitet auf Hochtouren am Kader. Im Fokus: Almugera Kabar. Der 19-jährige Linksverteidiger von Borussia Dortmund kommt unter Trainer Niko Kovac bislang kaum zum Zug, seine Perspektive beim BVB wirkt überschaubar.

Kein Wunder also, dass sich mehrere Klubs in Stellung bringen. Neben Wolfsburg und Hertha BSC soll vor allem der HSV sehr konkret sein. Nach Informationen aus dem Umfeld des Spielers sehen sich die Hanseaten sogar in der Pole Position.

Für Hamburg wäre Kabar ein typischer Entwicklungstransfer. Jung, dynamisch, hohes Tempo, dazu Bundesliga-Ausbildung. Genau das Profil, das an der Elbe gesucht wird.

Und dann ist da noch diese zweite Personalie, die die Gerüchteküche ordentlich anheizt. Denn unabhängig vom Rasen soll der HSV auch abseits des Platzes in Dortmund wildern.

Sebastian Kehl gilt laut übereinstimmenden Medienberichten als Kandidat für die Nachfolge des freigestellten Sportvorstands Stefan Kuntz. Im HSV-Aufsichtsrat wird der Name intensiv diskutiert, bestätigt wurde bislang aber nichts.

Kehl selbst gibt sich öffentlich zurückhaltend. Sein Fokus liege voll auf Borussia Dortmund und der laufenden Transferperiode, ließ der 45-Jährige zuletzt verlauten. Gleichzeitig dementierte er das HSV-Interesse jedoch nicht ausdrücklich. Ein klassischer Poker also?

Interessant: Aus Dortmund heißt es, man würde Kehl bei einem Karriereschritt auf Vorstandsebene keine Steine in den Weg legen. Ein sofortiger Wechsel mitten im Winter gilt allerdings als eher unwahrscheinlich.

Fest steht: Der HSV meint es ernst – sportlich wie strukturell. Ob am Ende wirklich ein Doppelpack aus Dortmund gelingt, bleibt offen. Aber allein die Namen zeigen, wie ambitioniert die Pläne aktuell sind. Und genau das lieben die Fans, oder?