Guirassy vor BVB-Abschied? 50-Millionen-Angebot sorgt für Wirbel

Daniel

16. Feb. 2026

Serhou Guirassy denkt offenbar über einen Abschied von Borussia Dortmund im Sommer 2026 nach. Eine Ausstiegsklausel und lukrative Angebote aus Saudi-Arabien heizen die Spekulationen rund um den BVB-Stürmer mächtig an.


Platzt im Sommer die nächste Transfer-Bombe in Dortmund? Wie SPOX unter Berufung auf Bild berichtet, plant Serhou Guirassy trotz Vertrags bis 2027 offenbar seinen Abschied vom BVB im kommenden Sommer. Der 29-Jährige verfolgt demnach einen klaren Karriereplan: Mit 30 Jahren will er noch einmal einen richtig hoch dotierten Vertrag unterschreiben – vermutlich den letzten großen seiner Laufbahn.

Besonders heiß soll das Thema Saudi-Arabien sein. Schon im vergangenen Sommer habe sein Bruder und Berater den Angreifer bei Klubs aus der Saudi Pro League ins Gespräch gebracht. Dort winkt angeblich eine deutliche Gehaltserhöhung. In Dortmund soll Guirassy rund neun Millionen Euro pro Jahr verdienen – in der Wüste könnte sich diese Summe offenbar nahezu verdoppeln. Ein Angebot, das man nicht mal eben vom Tisch wischt.

Sportlich erlebt der Guineer gerade wieder bessere Tage. Nach einer wochenlangen Flaute mit nur vier Treffern in 21 Pflichtspielen drehte er zuletzt auf, traf gegen Heidenheim doppelt, entschied die Partie gegen Wolfsburg und schnürte auch beim 4:0 gegen Mainz einen Doppelpack. Mit 15 Toren in 32 Pflichtspielen bleibt er Dortmunds treffsicherster Angreifer – trotz aller Kritik an Körpersprache und Konstanz.

Trainer Niko Kovac stärkt ihm demonstrativ den Rücken und betont immer wieder, wie wichtig seine Nummer neun für das Offensivspiel ist. Spannend wird vor allem die Vertragslage: Berichten zufolge besitzt Guirassy eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro, die allerdings nur für ausgewählte europäische Top-Klubs greifen soll – darunter Schwergewichte aus Spanien und England. Für Vereine aus Saudi-Arabien gilt diese Klausel offenbar nicht. Bedeutet: Der BVB könnte frei verhandeln und soll mindestens 80 Millionen Euro fordern.

Die große Frage lautet also: Klopft im Sommer ein europäischer Spitzenklub an – oder macht am Ende das große Geld aus der Wüste das Rennen?

Klar ist: Sollte Guirassy wirklich wechseln wollen, steht Borussia Dortmund vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Sportlich ist er trotz Formschwankungen kaum zu ersetzen. Wirtschaftlich wäre ein Mega-Deal allerdings ein Statement. Der Transfersommer 2026 wirft seine Schatten voraus.