Enthüllt: Diese Summe bietet der FC Bayern für Yan Diomande

Daniel

24. Jan. 2026

Der FC Bayern zieht im Poker um Yan Diomande eine klare Linie. Intern ist die Schmerzgrenze festgelegt – und die Zeit drängt, denn aus England wächst der Druck.


Er war einer der auffälligsten Akteure, als RB Leipzig zuletzt auf den FC Bayern traf. Yan Diomande wirbelte über den Flügel, suchte permanent das Eins-gegen-eins und zeigte, warum Scouts in ganz Europa Notizblöcke zücken. Kein Wunder also, dass der Rekordmeister den 19-Jährigen längst auf dem Zettel hat.

Doch in München läuft alles nach Plan und Budget. Laut dem Bild-Podcast „Bayern Insider“ liegt die interne Schmerzgrenze bei maximal 60 Millionen Euro. Mehr will und wird der FCB für den ivorischen Senkrechtstarter nicht zahlen. Eine klare Ansage.

Das Problem aus Bayern-Sicht: RB Leipzig sitzt am längeren Hebel. Diomande besitzt einen Vertrag bis 2030, eine Ausstiegsklausel existiert nicht. RB-Boss Oliver Mintzlaff machte zuletzt unmissverständlich klar, dass selbst Angebote über 80 oder 90 Millionen Euro nicht automatisch zu einem Verkauf führen würden. Leipzig denkt eher in ganz anderen Dimensionen.

Und dann ist da noch die Premier League. Vor allem der FC Liverpool gilt als extrem interessiert und soll sich bereits intensiv mit dem Umfeld des Spielers beschäftigen. Auch Tottenham mischt laut internationalen Berichten mit. Englische Klubs hätten deutlich weniger Probleme, eine dreistellige Millionensumme auf den Tisch zu legen.

Genau darin liegt die Brisanz für Bayern. Intern heißt es, dass sich im kommenden Sommer wohl die einmalige Chance auf einen Transfer ergeben könnte. Zögern die Münchner zu lange, droht Diomande auf die Insel zu wechseln – und wäre für den FCB auf Jahre verloren.

Sportlich passt das Profil perfekt: Tempo, Dribbling, Abschlussstärke, dazu Entwicklungspotenzial. Diomande gilt ligaweit als einer der aufregendsten Flügelspieler seiner Generation. Aber passt er auch ins finanzielle Korsett?

Für den Fall, dass Leipzig hart bleibt, schaut sich Bayern bereits nach Alternativen um. Namen wie Said El Mala vom 1. FC Köln kursieren hinter den Kulissen. Doch klar ist auch: Diomande wäre die Premium-Lösung.