Eintracht Frankfurt findet Nachfolger für Dino Toppmöller

Daniel

19. Jan. 2026

Eintracht Frankfurt hat nach der Trennung von Dino Toppmöller offenbar schnell einen klaren Favoriten gefunden. Marco Rose gilt als Wunschlösung der SGE – und die Gespräche befinden sich laut Medienberichten bereits in der entscheidenden Phase.


Der Trainerwechsel bei Eintracht Frankfurt nimmt rasant Fahrt auf. Nur wenige Tage nach der offiziellen Trennung von Dino Toppmöller verdichten sich die Hinweise, dass Marco Rose der neue starke Mann an der Seitenlinie werden soll. Mehrere Medien, darunter Bild und Kicker, berichten übereinstimmend von fortgeschrittenen Gesprächen zwischen Klub und Trainerlager.

Rose ist aktuell vereinslos und damit grundsätzlich sofort verfügbar. Der 49-Jährige war zuletzt bei RB Leipzig tätig und kennt die Bundesliga bestens. Stationen bei Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach gehören ebenfalls zu seiner Vita – Erfahrung auf Topniveau bringt er also reichlich mit.

Interessant: Eigentlich soll Rose einen Einstieg mitten in der Saison skeptisch gesehen haben. Doch die sportliche Perspektive bei der Eintracht scheint ihn zu reizen. Frankfurt spielt international, hat einen entwicklungsfähigen Kader – und ehrgeizige Ziele.

Sportvorstand Markus Krösche hält sich öffentlich bedeckt, machte das gesuchte Profil aber deutlich. Gesucht wird ein Trainer, der offensiven, mutigen Fußball spielen lässt und Spieler besser macht. Ein Seitenhieb auf die zuletzt kritisierte Entwicklung unter Toppmöller?

Parallel zum Casting für den Cheftrainer stellt sich auch der Trainerstab neu auf. Die bisherigen Co-Trainer Stefan Buck, Nélson Morgado und Xaver Zembrod verlassen den Klub mit sofortiger Wirkung. Kontinuität gibt es dennoch: Jan Fießer bleibt Teil des Teams.

Übergangsweise übernehmen Dennis Schmitt und Klub-Ikone Alexander Meier die Verantwortung bei den Profis. Ob dieses Duo auch beim Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim am Samstag auf der Bank sitzt, ließ Krösche offen. Klar ist nur: Schmitt ist „bis auf weiteres“ Cheftrainer.

Auch andere Namen kursierten zuletzt rund um den Main, darunter Edin Terzic oder Roger Schmidt. Doch aktuell läuft alles auf Rose hinaus. Die einzige Hürde: Für den Coach müsste wohl noch eine Ablöse an RB Leipzig fließen.

Die Eintracht will zeitnah Klarheit – idealerweise schon vor den anstehenden Wochen mit Champions League und Bundesliga-Druck. Die Frage bleibt: Zündet Rose bei der SGE sofort? Oder braucht das Projekt Anlaufzeit?