„Ein Armutszeugnis“: Hamann schießt gegen den FC Bayern!

Daniel

03. Feb. 2026

Beim FC Bayern München eskaliert das Vertragsdrama um Dayot Upamecano – und Didi Hamann geht öffentlich auf den Rekordmeister los. Der TV-Experte spricht von einem „Armutszeugnis“ und stellt das Verhandlungsgeschick der Bosse massiv infrage.


Der Hintergrund: Die monatelangen Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano ziehen sich bis in den Deadline Day hinein. Laut Sky zieht der FC Bayern das bereits ausgehandelte Angebot am Montag kurzfristig zurück – offenbar genervt vom Zögern des Spielers und seines Managements.

Upamecanos Vertrag läuft im Sommer 2026 aus, sportlich ist er Stammspieler in der Innenverteidigung. Mit dem Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Sonntag steht Bayern vor einer intensiven Phase – Planungssicherheit in der Abwehr ist dabei ein entscheidender Faktor.

Doch die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung: Nur kurze Zeit nach dem Rückzug des Angebots meldet sich Upamecano selbst bei den Verantwortlichen und signalisiert plötzlich seine Unterschriftsbereitschaft. Transfer-Experte Florian Plettenberg spricht bei Sky von einem Machtbeweis der Bayern.

Eine Einschätzung, die Didi Hamann komplett auf die Palme bringt: „Nein, genau das Gegenteil. Das ist ein Armutszeugnis“, poltert der ehemalige Bayern-Profi live im TV. Wenn ein Angebot zurückgezogen werde, könne es nicht eine Stunde später einfach wieder angenommen werden. Für Hamann ein fatales Signal – nicht an den Spieler, sondern an dessen Berater.

Besonders deutlich wird Hamann bei seinem Lösungsvorschlag. Er hätte Upamecano am nächsten Tag in die Geschäftsstelle bestellt – für ein neues, niedrigeres Angebot. Ein klarer Machtwechsel, weg von Spieler und Agent, zurück zum Verein.

Stattdessen, so Hamanns Vorwurf, offenbart der FC Bayern Schwäche. Wochenlang liege ein Vertrag auf dem Tisch, dann ziehe man ihn zurück – nur um kurz darauf doch wieder einzuknicken. Größere Unsicherheit könne ein Spitzenklub kaum ausstrahlen.

Nach Sky-Informationen steht die Verlängerung inzwischen dennoch kurz bevor. Der neue Vertrag soll bis 2030 laufen und eine hohe Signing Fee beinhalten. Ob das die Kritik verstummen lässt? Zumindest Didi Hamann dürfte damit kaum besänftigt sein.