BVB-Schock: Neuer Doppel-Ausfall in der Abwehr

Daniel

16. Feb. 2026

Borussia Dortmund trifft der nächste Nackenschlag: Vor dem Champions-League-Playoff gegen Atalanta Bergamo fallen mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle gleich zwei Innenverteidiger aus.


Das Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Atalanta steigt am Dienstag im Signal-Iduna-Park. Der BVB geht nach dem 4:0 gegen Mainz 05 mit Rückenwind in das Duell, steht in der Bundesliga aber weiterhin unter Druck im Kampf um die Topplätze – gerade deshalb wiegt der Ausfall von Schlotterbeck und Süle in dieser Phase besonders schwer.

Wie Borussia Dortmund am Montag offiziell mitteilte, nehmen weder Nico Schlotterbeck noch Niklas Süle am Abschlusstraining teil und verpassen das Heimspiel gegen die Italiener. Damit muss Trainer Niko Kovac in der Defensive erneut improvisieren – und das in einem K.o.-Duell.

Süle hat sich beim souveränen 4:0 gegen Mainz 05 eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Schlotterbeck, der gegen die 05er noch gelbgesperrt fehlte, klagt über muskuläre Probleme. Besonders bitter: Beim Abschlusstraining vor dem Mainz-Spiel hatte er vorzeitig abbrechen müssen, damals sprach man noch von einer Vorsichtsmaßnahme. Jetzt ist klar: Es reicht nicht für Atalanta.

Und es kommt noch dicker. Mit Emre Can und Filippo Mané fehlen zwei weitere Optionen für das Abwehrzentrum verletzungsbedingt. Vier Innenverteidiger stehen Kovac somit nicht zur Verfügung – ein echtes Abwehr-Puzzle vor einem der wichtigsten Spiele der Saison.

Die Startelf stellt sich fast von selbst auf. Waldemar Anton und Ramy Bensebaini sind die einzigen etatmäßigen Innenverteidiger, die aktuell fit sind. Neben ihnen dürfte entweder Julian Ryerson in die Dreierkette rücken oder ein Youngster aus dem erweiterten Kader nachnominiert werden.

Für Kovac bedeutet das: maximale Konzentration, minimale Fehlerquote. Denn Atalanta Bergamo reist mit viel Offensivpower an – und der BVB kann sich in dieser personellen Lage kaum einen weiteren Rückschlag leisten.

Wie lange Schlotterbeck und Süle tatsächlich ausfallen, ließ der Klub offen. Klar ist nur: Die ohnehin wackelige Dortmunder Defensive steht vor einer echten Bewährungsprobe – und ganz Dortmund fragt sich, wer jetzt in der Abwehr den Laden dicht hält.