Borussia Dortmund arbeitet im Winter-Transferfenster offenbar an einem echten Coup: Der BVB verhandelt mit Manchester City über eine Leihe von Offensivtalent Oscar Bobb – doch der Deal hat es preislich in sich.
Die Spur führt zurück in den Sommer. Schon damals tauchte der Name Oscar Bobb auf der Dortmunder Liste auf, am Ende blieb der norwegische Nationalspieler jedoch bei Manchester City. Jetzt, wenige Tage vor Jahreswechsel, ist das Thema wieder heiß.
Nach übereinstimmenden Berichten aus England und Deutschland laufen Gespräche zwischen dem BVB und den Citizens über eine Leihe bis zum Saisonende. Im Raum steht dabei eine Kaufoption – und die soll laut der Daily Mail bei rund 30 Millionen Pfund liegen, umgerechnet etwa 34 Millionen Euro.
Ein stolzer Preis. Einer, der Bobb im Falle einer festen Verpflichtung direkt in die Riege der teuersten Dortmunder Transfers katapultieren würde. Nur wenige BVB-Zugänge lagen historisch in dieser Größenordnung.
Aus City-Sicht ergibt der Schritt dennoch Sinn. Trainer Pep Guardiola plant offenbar mit Antoine Semenyo als Verstärkung im Januar. Für Bobb würde die ohnehin begrenzte Spielzeit weiter schrumpfen – ein Wechsel auf Leihbasis könnte neue Perspektiven eröffnen.
In Dortmund passt das Profil. Bobb ist auf beiden Flügeln einsetzbar, technisch stark, schnell im Eins-gegen-eins. Genau die Art Spieler, die der BVB sucht, um die Offensive variabler zu machen.
Doch bleibt die Frage: Ist das Risiko zu hoch? 34 Millionen Euro für einen 22-Jährigen mit überschaubarem Output auf Top-Niveau – Schnäppchen klingt anders, oder?
Klar ist: Die Konkurrenz schläft nicht. Auch Klubs wie Brighton, Brentford oder Fulham sollen Bobb auf dem Zettel haben. Der BVB muss also nicht nur City, sondern auch den Markt überzeugen.
Die kommenden Tage dürften entscheidend werden. Gelingt Dortmund ein cleverer Leih-Deal mit realistischer Option – oder platzt der Transfer am Preisschild?