Der Winter-Transfermarkt ist geöffnet – und auch in der Bundesliga wird bereits fleißig nachjustiert. Nicht alle Klubs schlagen groß zu, doch einige Personalien haben es schon jetzt in sich.
Kaum ist die kurze Winterpause vorbei, drehen sich die Gespräche wieder um neue Namen, Leihdeals und Perspektivspieler. Bis Anfang Februar können die 18 Bundesligisten noch reagieren – auf Verletzungen, Formkrisen oder neue Ziele für die Rückrunde.
Auffällig: Viele Klubs setzen bislang eher auf junge Talente und Leihgeschäfte als auf spektakuläre Millionen-Transfers. Der Trend geht klar zu punktuellen Verstärkungen.
Beim FC Bayern München kam mit Bara Sapoko Ndiaye ein entwicklungsfähiger Mittelfeldspieler per Leihe. Kein Soforthilfe-Transfer, sondern ein klassisches Investment in die Zukunft.
RB Leipzig und Bayer Leverkusen halten sich ebenfalls zurück. Leipzig sicherte sich mit Suleman Sani einen jungen Offensivmann, Leverkusen verpflichtete Abwehrspieler Issa Traore – beide Deals mit Perspektive statt Glamour.
Richtig Bewegung gibt es bei Eintracht Frankfurt. Gleich mehrere Neuzugänge stehen bereits fest, darunter Arnaud Kalimuendo, der im Sturm sofort Druck erzeugen soll. Dazu kommen weitere junge Spieler für Breite und Entwicklung. Zufall? Wohl kaum.
Auch im Tabellenkeller wird reagiert. Augsburg holte mit Yannik Keitel Erfahrung fürs Mittelfeld und legte mit Leihen in der Offensive nach. Heidenheim und Mainz setzen ebenfalls auf gezielte Verstärkungen für den Abstiegskampf.
Werder Bremen, Wolfsburg, Gladbach oder Hoffenheim? Eher ruhig. Einzelne Leihdeals, keine großen Schlagzeilen. Noch nicht.
Und mehrere Bundesligisten warten weiterhin komplett ab. Ob aus Überzeugung – oder weil der große Deal noch vorbereitet wird?
Fest steht: Der Deadline Day Anfang Februar könnte wie so oft noch für Bewegung sorgen. Erfahrungsgemäß fallen manche Entscheidungen erst auf den letzten Drücker.