Bayern-Poker spitzt sich zu: Kane vor Mega-Verlängerung – Laimer-Gespräche gestoppt

Daniel

11. März 2026

Beim FC Bayern laufen die Gespräche hinter den Kulissen auf Hochtouren. Während Harry Kane vorzeitig verlängern soll, liegen die Verhandlungen mit Konrad Laimer aktuell auf Eis.


In München basteln die Bosse am Kader der Zukunft – und setzen dabei klare Prioritäten. Ganz oben auf der Liste steht Harry Kane. Der 32-Jährige soll seinen Vertrag, der bislang bis 2027 läuft, vorzeitig verlängern.

Wie Bild berichtet, haben Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen und die Klubführung bereits erste Gespräche mit dem Umfeld des englischen Superstars geführt. Obwohl keine akute Eile besteht – eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer ist Ende Januar 2026 verfallen – wollen die Bayern ein Zeichen setzen. Kane ist nicht nur Torgarant, sondern auch Identifikationsfigur.

130 Tore in 133 Pflichtspielen sprechen eine brutale Sprache. Intern schätzen die Verantwortlichen vor allem seine Professionalität und seinen Einfluss in der Kabine. Deshalb sind sie offenbar bereit, beim Gehalt noch einmal nachzulegen, um den Kapitän der englischen Nationalmannschaft langfristig an die Säbener Straße zu binden. Ein Statement an Europa – und an die eigene Mannschaft.

Ganz anders sieht es bei Konrad Laimer aus. Der 28-Jährige spielt unter Vincent Kompany eine starke Saison, traf zuletzt beim 4:1 gegen Gladbach und überzeugt als Dauerläufer zwischen Sechserraum und Rechtsverteidiger. Doch abseits des Rasens hakt es gewaltig. Laut Bild und kicker ruhen die Vertragsgespräche aktuell, weil die finanziellen Vorstellungen deutlich auseinandergehen.

Sportvorstand Max Eberl bestätigte am Montag vor dem Abflug zum Champions-League-Achtelfinale bei Atalanta Bergamo: „Wir würden gerne mit Konny verlängern. Gespräche gab es, momentan ruhen sie.“ Man habe unterschiedliche Vorstellungen, „momentan passen sie nicht zusammen“, so Eberl laut kicker.

Nach Informationen von Bild verdient Laimer aktuell rund neun Millionen Euro pro Jahr. Sein Management soll jedoch deutlich mehr als die bislang kolportierten 15 Millionen fordern. Für die Bayern, die ihr Gehaltsgefüge verschlanken wollen, offenbar zu viel – vor allem mit Blick darauf, dass Laimer bei Vertragsende 2027 bereits 30 Jahre alt wäre.

Kommt es wie einst bei Dayot Upamecano doch noch zur Einigung? Oder bleibt es beim Stillstand? Klar ist: Während Kane als Gesicht des Projekts gilt und sportlich wie wirtschaftlich über allem steht, muss Laimer im Poker Abstriche machen, wenn er langfristig bleiben will. Der FC Bayern setzt seine Prioritäten – und die sind derzeit ziemlich eindeutig.