10 Millionen Euro Ablöse: Njinmah vor Blitz-Abgang bei Werder?

Daniel

25. Jan. 2026

Blitz-Abgang oder alles nur heißer Transfernebel? Um Justin Njinmah ranken sich kurz vor Transferschluss wilde Gerüchte – doch Werder Bremen sendet klare Signale.


Das Tempo von Justin Njinmah sorgt nicht nur in der Bundesliga für Schnappatmung, sondern offenbar auch in Italien. Medienberichte aus dem Umfeld von tuttomercatoweb bringen die SSC Neapel als Interessenten ins Spiel. Die Idee: eine Winter-Leihe mit Kaufoption, Gesamtvolumen angeblich rund zehn Millionen Euro.

Neapel sucht nach frischen Offensivkräften, nachdem es im Angriff zuletzt ordentlich geknirscht hat. Genau hier passt Njinmah ins Profil: schnell, flexibel, variabel einsetzbar. Doch wie konkret ist das Ganze wirklich?

Aus Bremen kommt jedenfalls Gegenwind. Bereits im Dezember hatte Werder unmissverständlich klargemacht, dass ein Winter-Abgang des 25-Jährigen kein Thema ist. Sportchef Clemens Fritz stellte damals klar, man plane fest mit dem Angreifer. An dieser Haltung hat sich nach Informationen aus dem Vereinsumfeld nichts geändert.

Auch aus Italien selbst werden die Gerüchte inzwischen relativiert. Transfer-Insider Fabrizio Romano dementierte zuletzt konkrete Gespräche und erklärte, Njinmah stehe nicht auf Napolis Shortlist. Ein klares Stoppschild für alle, die schon den Flieger nach Neapel buchen wollten.

Ganz neu ist das Interesse aus der Serie A allerdings nicht. Schon im vergangenen Jahr soll die AS Rom mit einem Millionen-Angebot abgeblitzt sein, weil Werder eine höhere Ablöse forderte. Njinmahs Vertrag läuft noch bis 2027 – ein Pfund in den Verhandlungen.

Sportlich bleibt der Offensivmann für Werder enorm wichtig. Vier Pflichtspieltreffer, viel Tiefgang, dazu die Fähigkeit, Spiele von der Bank zu verändern. Gerade in einer engen Bundesliga-Saison ein Faktor, den man nicht leichtfertig aus der Hand gibt.

Und so verdichtet sich das Bild: viel Rauch, bislang kein Feuer. Neapel darf träumen, Werder bleibt entspannt. Ein Blitz-Abgang im Winter? Stand jetzt eher unwahrscheinlich.