Wechsel fix?

Nachdem der Brasilianer Neymar für die unglaubliche Summe von 222 Millionen Euro zu Paris Saint Germain wechselte, sind die Kassen beim FC Barcelona nun prall gefüllt. Der gigantischer Transfer ermöglicht den Katalanen nun unerwartet viel Spielraum im Transfer- und Gehaltsbudget, sodass die Katalanen in den nächsten Wochen auf dem Markt noch einmal aktiv werden dürften.

Vor allem Borussia Dortmund muss nun zittern: Denn einer der Favoriten auf die Neymar-Nachfolge scheint BVB-Star Ousmane Dembele zu sein. Bereits am heutigen Sonntag fanden konkrete Gespräche mit dem Spieler statt, der sich nach wie vor einen Wechsel nach Spanien vorstellen kann.

Doch die Ablösesumme könnte auch hier zu einem echten Kampf werden.

Einigung erzielt

(Photo by Deniz Calagan/Getty Images)

Erst vor wenigen Tagen hatte BVB-Boss Hans Joachim Watzke verkündet, dass die gebotenen 100 Millionen Euro für Dembele “viel zu wenig” seien. Doch abgeschreckt hat diese Aussage den FC Barcelona wohl trotzdem nicht: Die L’Equipe berichtet hingegen von einer Einigung über einen langjährigen Vertrag mit dem Spieler!

Ob die Ablösesumme die gebotenen 100 Millionen tatsächlich deutlich übersteigen wird, bleibt nun in den kommenden Tagen mit Spannung zu erwarten. Sicher ist: Der BVB weiß genau, dass der FC Barcelona das nötige Kleingeld auf dem Konto hat und wird den Preis dadurch künstlich in die Höhe treiben.

Dembele selbst bleibt bei all dem Trubel um seine Person gelassen: „Barcelona ist ein großartiger Klub und alle Spieler würden gerne bei solch einem Klub spielen. Es ist eine Ehre, seinen Namen auf der Liste der Spieler zu sehen, die Barcelona will. Wir werden schweigen und sehen, was passiert.“


Alles verrückt!

(PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

GeileTore.de findet diese Summen so langsam nicht mehr witzig. 222 Millionen für Neymar – okay. Da stecken wohl vor allem Interessen außerhalb des Fußballplatzes dahinter.

Aber einen 20-Jährigen Dembele für mehr als 100 Millionen Euro aus Dortmund zu verpflichten ist einfach nur noch lächerlich. Der Spieler hat enormes Potential, aber ebenfalls noch immer wahnsinnig viel zu lernen. Alles über 30 Millionen wäre in der aktuellen Entwicklungsstufe eine viel zu hohe Summe.

Doch so langsam müssen wir einsehen: So funktioniert der Transfermarkt schon lange nicht mehr. Wir sind besorgt.