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Wahre Gründe für Neymar-Wechsel?

Es ist der mit Abstand teuerste Transfer in der Geschichte des Fußballs und beschäftigt die Bevölkerung weit über die Grenzen des Sports hinaus: Neymar kehrt dem FC Barcelona für unglaubliche 222 Millionen den Rücken zu und geht in der kommenden Spielzeit für Paris Saint Germain auf Torejagd.

In einem Interview sprach Neymars Vater nun erstmals über die wahren Gründe des Wechsels.

Aus dem Schatten Lionel Messis

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In einem Interview mit der COPE enthüllte Neymar Senior: „Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem Sie ein Protagonist eines Vereins sind, bei dem Sie das Idol des Vereins sind und jeder möchte Sie zu diesem Star verwandeln, der Sie aber nicht sein möchten. Messi ist der Star und wird es immer bleiben. Neymar liebt und respektiert Messi. Deshalb ist Messi auch sein großes Idol.“

Und weiter: „Stellen Sie sich vor, jeder sieht Neymar als Messis Ersatz, aber er möchte das nicht sein. Also musste er Messi verlassen, er bleibt das Idol in Barcelona. Neymar muss seinen eigenen Weg gehen und die Herausforderung akzeptieren. Ich denke mein Sohn war ein Mann, hat Messi Respekt erwiesen und nun will er es selbst schaffen.“

Ballon d’Or das nächste Ziel?

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„Er hätte zu jedem Klub gehen können, um dort im Rampenlicht zu stehen. Er geht ein Risiko ein. Kann PSG den Ballon d’Or garantieren? Nein. Und es ist verrückt, wenn die Menschen das glauben. Es wäre bei Barcelona definitiv einfacher gewesen.“

Besonders wichtig sei Neymar Senior noch die Tatsache, dass sein Sohn die Entscheidung ganz bewusst getroffen habe: „Es war seine Entscheidung. Er war bei dem Klub, von dem er geträumt hat. Er hat sich wohl gefühlt und war ruhig. Nun hat er auf die Ratschläge seiner Freunde gehört. Er wollte die neue Herausforderung annehmen und folgt nun seiner Bestimmung. Ich denke, er hat Mut bewiesen.“


GeileTore.de ist wahnsinnig gespannt, ob Neymar in Paris tatsächlich derartig kometenhaft einschlagen wird, wie die Verantwortlichen dies von ihm verlangen. Wir vermuten eher: Es wird für ihn äußerst schwierig, die Erwartungen zu erfüllen. Der Brasilianer ist am Ende des Tages eben auch nur ein Mensch.