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Partie ein Ladenhüter

Es ist für viele Fans das Größte, was ihrem Verein passieren kann: Die Teilnahme am europäischen Wettbewerb gehört für viele Anhänger zu den größten Träumen übehaupt. In dieser Woche ist es wieder soweit: Sowohl in der Champions League, als auch in der Europa League rollt endlich wieder der Ball.

Und so langsam wird es spannend, schließlich beginnt nun mit der KO-Phase der wirkliche Ernst des Lebens.

Auf die Partie Neapel gegen RB Leipzig freute sich im Vorfeld der Vertreter aus der Bundesliga besonders. RB-Stürmer Yussuf Poulsen sagte im Doppelpass: „Das hätte auch das Finale sein können. Für solche Spiele ist man Fußballer!“

Dumm nur, wenn die Fans das komplett anders sehen…

Kein Interesse

(Photo by Francesco Pecoraro/Getty Images)

Laut italienischen Medien waren am Dienstag gerade einmal 6000 Tickets für das Spiel am Donnerstag verkauft. Damit würden laut jetzigem Stand rund 54.000 Plätze im Stadio San Paolo leer bleiben.

Wenn man berücksichtigt, dass sich rund 1500 reisewütige Leipziger angemeldet haben, ist das ein echtes Armutszeugnis für die Fans des SSC Neapel.

Der Grund liegt auf der Hand: Zum einen wird RB Leipzig in Italien als unattraktiver Gegner gesehen, zum anderen nimmt Neapel den Wettbewerb nicht wirklich ernst: Spieler wie Hamsik werden für den Ligabetrieb geschont, Superstar Mertens fehlt gelbgesperrt.

Neapels Minusrekord in dieser Saison stellt bisher das Champions-League-Heimspiel gegen Schachtjor Donezk mit 10.573 Zuschauern dar. Das wird morgen wohl unterboten werden…