Robert Lewandowski im Clinch mit den Bayern-Bossen

Das Spiegel-Interview von Robert Lewandowski sorgt weiterhin für Aufregung im Club des Rekordmeisters. Ähnlich wie Philipp Lahm gab der polnische Superstar ein Interview, welches nicht zuvor mit dem Club abgesprochen war.

Darin äußerte er sich kritisch über die die Zurückhaltung des FC Bayern München auf dem Transfermarkt und prangerte offen an, dass der FC Bayern bis heute noch keinen Spieler für über 40 Millionen Euro verpflichtet hat. Zu wenig auf dem heutigen Markt, wie Lewandowski raushören lässt.

Das Problem: Damit redet er natürlich auch seine Teamkollegen klein – vor allem diejenigen, die gerade erst für weniger als 40 Millionen Euro zum FC Bayern München gewechselt sind.

Karl-Heinz Rummenigge hat schnell in einem Interview mit der BILD-Zeitung klar gemacht, dass er so ein Verhalten von Spielern nicht tolerieren wird und nahm dabei auch explizit Bezug auf Robert Lewandowksi.

Und auch Uli Hoeneß hat sich nun in die Debatte eingemischt.

Uli Hoeneß: „Wir wollen keine Verhältnisse wie bei Dortmund!“

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Auf einer Pressekonferenz am Flughafen in München äußerte sich auch Uli Hoeneß über die aktuelle Situation.

Uli Hoeneß: „Ich fand die Aussagen von Karl-Heinz ziemlich ausgewogen. Eines muss klar sein: Solche Verhältnisse wie in Dortmund, dass man alle halbe Jahre über einen Ausstieg diskutieren wollte, die wollen wir hier nicht haben. Und deswegen sind die gut beraten, sich darauf zu konzentrieren, was im Vertrag steht: Nämlich, dass er bei uns Fußball spielt. Und sonst nix.“

Uli Hoeneß selbst sah das Interview von Robert Lewandowski nicht so kritisch, wie es die Medien teilweise sehen. Er ordnete es eher ein als einen Spieler, der sich Sorgen um seinen Verein macht.

Trotzdem konnte er sich den Seitenhieb gegen das Chaos beim BVB nicht verkneifen…