Der BVB in einer handfesten Krise

Die Wahrscheinlichkeit gegen Tottenham Hotspurs einen Sieg zu holen war nicht gerade hoch vor der Partie. Die Art und Weise wie der BVB jedoch erneut eine Führung aus der Hand gegeben hat sollte alle Alarmglocken mittlerweile auf dunkelrot gestellt haben bei den BVB-Bossen.

Aktuell wirkt es nicht so, als würde Peter Bosz die Mannschaft in den Griff bekommen. Es muss die Frage erlaubt sein: Wie kann ein so starkes Team in der letzten Saison unter Trainer Thomas Tuchel lediglich nach dem Abgang von Ousmane Dembélé so zusammenbrechen?

Momentan verspürt kein Verein wirklich Angst, wenn er gegen den BVB ran muss. Das war unter Thomas Tuchel noch ganz anders. Dieser musste gehen auf der Höhe des sportlichen Erfolges der letzten Jahre beim BVB.

Symptomatisch zeigt sich dabei eine Szene, mit der sich Peter Bosz und auch schon Thomas Tuchel beschäftigen mussten.

Aubameyang will nicht jubeln

(CARMEN JASPERSEN/AFP/Getty Images)

Auch unter Thomas Tuchel gab es Probleme mit Pierre-Emerick Aubameyang und er wurde für ein Spiel suspendiert. Der Unterschied zu seinem Tor gegen die Tottenham Hotspurs ist jedoch eindeutig.

Während er nach seinem ersten Tor unter Thomas Tuchel sofort zum Trainer gerannt ist und diesen umarmte scheint Eiszeit zu herrschen zwischen Peter Bosz und dem Gabuner. Ein Jubel blieb aus. Stattdessen zeigte der Stürmerstar lediglich einmal in Richtung Bank.

Eigentlich wollten die BVB-Bosse keinen Trainer mehr unterhalb der Saison auswechseln. Bei Peter Bosz könnten sie schneller als ihnen lieb ist dazu gezwungen sein.

Aktuell stellt sich nicht mehr die Frage, ob der FC Bayern überhaupt noch eingeholt werden kann. Momentan ist die Champions League Qualifikation in großer Gefahr. Eine Katastrophe für die Dortmunder.