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Kovac schickt Kampfansage nach Dortmund

Noch vor einer Woche waren die Aussagen beim FC Bayern eindeutig: Joshua Kimmich kündigte an „keinen Punkt“ im Meisterschaftsrennen mehr abgeben zu wollen, um noch eine realistische Chance auf die Titelverteidigung zu wahren.

Doch bereits im Spiel gegen Leverkusen war davon nicht mehr viel zu sehen: Die Kovac-Elf verlor 3:1 und konnte sich bei Eintracht Frankfurt bedanken, dass sich der Abstand auf Borussia Dortmund nicht auf neun Punkte erhöhte.

Trotzdem bleibt der Coach der Münchner optimistisch und schickte nach dem Spiel eine kleine Kampfansage an den BVB:

Meisterschaften werden hinten entschieden

Michael Steele/Getty Images

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte Kovac: „Es ist grundsätzlich richtig, dass wir punkten mussten und müssen. Das einzig Positive ist, dass Dortmund nicht drei Punkte geholt hat. Jetzt sind es sieben Punkte Rückstand, aber sieben Punkte ist auch nicht wenig. Wir müssen die restlichen 14 Spiele nutzen, was nicht einfach werden wird. Es ist jetzt nicht allzu viel passiert, bei neun Punkten wäre es sicherlich sehr schwierig geworden, so geben wir nie auf. Wir glauben dran und werden weiterhin daran arbeiten.“

Und weiter: „Heute haben wir es 60 Minuten ordentlich gemacht. Was ich bemängeln muss, ist ganz klar die Kompaktheit. Du kannst es dir nicht erlauben, drei Gegentore zu kassieren und dann noch den Anspruch haben, zu gewinnen. Das schaffen sie selbst im Training nicht, dann noch 4:3 zu gewinnen. Jeder weiß, dass Meisterschaften hinten entschieden werden. Eigentlich gibt es eine klare Zuordnung im Mittelfeld. Ich glaube, es hätte uns besser gefallen, wenn Baumgartlinger nicht ins Spiel gekommen wäre.“

BVB-Kapitän Marco Reus hingegen sprach zum ersten Mal über den möglichen Gewinn der Meisterschaft im Mai: „Wir haben immer betont, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen. Wenn wir bis zum Ende weiter da oben stehen, dann bleibt uns ja nichts anderes übrig, als das anzunehmen. Wir tun jetzt auch nicht so, als würden wir es nicht wollen.“